Schüsse in Berlin-Kreuzberg: Zwei Verletzte bei nächtlichem Polizeieinsatz
Schüsse in Berlin-Kreuzberg: Zwei Verletzte

Schüsse in Berlin-Kreuzberg: Zwei Verletzte bei nächtlichem Polizeieinsatz

In Berlin wächst die Sorge vor eskalierender Gewalt. Am Dienstagabend wurde erneut auf Menschen geschossen, diesmal im Bezirk Kreuzberg. Gegen 20.45 Uhr zog auf der Böckhstraße, direkt an der Ecke zur Schönleinstraße, eine unbekannte Person eine Waffe und feuerte mehrere Schüsse ab.

Zwei Männer mit Beinverletzungen

Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar. Sicher ist jedoch, dass zwei Personen durch die Schüsse verletzt wurden. Beide Männer erlitten Verletzungen an den Beinen und wurden umgehend in verschiedene Krankenhäuser der Stadt gebracht. Glücklicherweise sind ihre Verletzungen nicht lebensbedrohlich, wie die Polizei mitteilte.

Die Täter sollen nach der Tat mit einem Auto geflohen sein. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr war vor Ort im Einsatz. Die Beamten sicherten umfangreich Spuren, darunter konnten auch mehrere Patronenhülsen sichergestellt werden.

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Polizeipräsidentin warnt vor Waffenschwemme

Die Schießerei ereignete sich nur einen Tag, nachdem Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel in einem Interview gewarnt hatte. „Die Auseinandersetzungen werden jetzt viel schneller mit Schusswaffen ausgetragen“, erklärte die 59-Jährige. Ein zentrales Problem sei die Waffenschwemme in der Hauptstadt.

Illegale Waffen seien in Berlin immer leichter zu beschaffen. Ein Teil der im Umlauf befindlichen Schusswaffen stamme aus illegalen Waffenfabriken in der Türkei, so die Polizeipräsidentin. Die Ermittlungen zu dem Vorfall in Kreuzberg laufen auf Hochtouren. Die Polizei sucht nach Zeugen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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