Sieben Jahre nach brutalen Mord in Zahna: Familie von Wolfhard Lamberty blickt zurück
Im Januar 2019 wurde Wolfhard Lamberty in Zahna ermordet – ein Fall, der für landesweite Schlagzeilen sorgte und eine Familie zutiefst erschütterte. Sieben Jahre später blicken seine Tochter Astrid Bäck und Enkelin Dorothee Bäck auf die schwierige Zeit zurück und teilen ihre Erfahrungen mit der Verarbeitung des tragischen Verlusts.
Der letzte Pressetermin: Ein Abschluss mit der Vergangenheit
„Es ist definitiv der letzte Pressetermin. Wir wollen mit der Geschichte abschließen“, erklären Astrid und Dorothee Bäck entschlossen. Beide hoffen, dass die Zeit tatsächlich alle Wunden heilen kann, doch jedes Gespräch über die Ereignisse reißt diese emotionalen Verletzungen erneut auf. Emotionen überschlagen sich regelmäßig, wilde Gedanken schießen durch ihre Köpfe, und die Erinnerungen an den Verlust bleiben präsent.
Ein schwieriger Weg der Verarbeitung
Astrid Bäck, die Tochter des Ermordeten, benötigte drei lange Jahre, um den Entschluss zu fassen, in das ehemalige Elternhaus zurückzukehren. „Ich habe drei Jahre gebraucht, um den Entschluss zu fassen, in mein Elternhaus zu ziehen“, berichtet sie. Um die schmerzhaften Erinnerungen Stück für Stück verblassen zu lassen, gestaltete sie den Innenbereich des Hauses komplett um. Diese Veränderungen sollen helfen, einen Neuanfang zu wagen und den Schmerz des Verlusts langsam zu überwinden.
Die Hoffnung auf Heilung und Abschluss
Die Familie setzt große Hoffnung in die heilende Kraft der Zeit. Dorothee Bäck, die Enkelin, betont, dass der gemeinsame Entschluss, mit der Vergangenheit abzuschließen, ein wichtiger Schritt im Trauerprozess ist. Beide Frauen teilen die Überzeugung, dass nur durch diesen bewussten Abschluss ein friedliches Weiterleben möglich wird. Die tragische Geschichte von Wolfhard Lamberty bleibt zwar ein Teil ihres Lebens, doch sie streben danach, sie nicht länger ihr tägliches Dasein bestimmen zu lassen.



