Nach Wildunfall: Sterbendes Reh bringt Kitz zur Welt – Polizei als Geburtshelfer
Sterbendes Reh bringt Kitz zur Welt – Polizei hilft

Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei in Unterfranken: Nach einem Wildunfall wurden die Beamten zu Geburtshelfern. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, wurde eine Streife Ende letzter Woche zu einem Wildunfall in Bad Neustadt gerufen. Ein Auto hatte ein Reh gerammt, das schwer verletzte Tier lag im Straßengraben. Dann der Schock für die Beamten: Das schwer verletzte Muttertier brachte noch sein Kitz zur Welt und starb anschließend.

Polizei wärmt Tierbaby mit Decke und Föhn

Ein Polizeisprecher erklärte: „Unsere Kollegen nahmen das neugeborene Rehkitz in Obhut und versorgten es.“ Dabei gingen die Beamten einfallsreich vor: Damit das Kleine nicht friert, wurde es in einen Karton mit einer warmen Decke gepackt. Zusätzlich installierten die Polizisten noch einen Föhn, der andauernd warme Luft in das Reh-Bettchen pustete. Mitarbeiter der Wildtierrettung Bad Kissingen haben das Tierbaby dann übernommen und päppeln es nun wieder auf.

Wild auf der Straße: Nicht ausweichen!

Die Polizei rät zum Thema Wildunfall: Vor allem in der Dämmerung und nachts Tempo in besonders waldreichen Gegenden und auf Landstraßen reduzieren. Nicht ausweichen! Wenn ein Zusammenstoß nicht vermieden werden kann, kontrolliert abbremsen. Ruckartiges Ausweichen führt oft zu noch schwereren Unfällen. Nach dem Zusammenstoß: Tier nicht anfassen, Polizei rufen, Unfallstelle absichern und auf die Beamten warten.

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