Tödlicher Arbeitsunfall in Potsdam: Bauarbeiter von einstürzender Mauer erschlagen
Bei einem tragischen Arbeitsunfall ist am Donnerstagnachmittag in Potsdam ein Bauarbeiter ums Leben gekommen. Der Mann wurde bei Umbauarbeiten in einem Einfamilienhaus von einer einstürzenden Mauer verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden.
Einsatz in der Karl-Liebknecht-Straße
Die Einsatzkräfte wurden am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, um 15:05 Uhr in die Karl-Liebknecht-Straße im Potsdamer Stadtteil Golm gerufen. Laut einer Polizeisprecherin war der Bauarbeiter in dem Haus mit Umbauarbeiten beschäftigt, als plötzlich eine Mauer einstürzte und ihn unter sich begrub.
Feuerwehrleute befreiten den Mann umgehend aus den Trümmern, doch der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die genaue Ursache für den Einsturz der Mauer ist bisher ungeklärt, weshalb die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen hat.
Keine Gefahr für das Gebäude
Entgegen ersten Meldungen, die von einem kompletten Haus-Einsturz sprachen, bestätigte die Polizeisprecherin, dass das Gebäude selbst nicht einsturzgefährdet ist. Es handelte sich ausschließlich um den Zusammenbruch einer einzelnen Mauer während der laufenden Bauarbeiten.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrieren sich nun auf die genauen Umstände des Unfalls. Es wird geprüft, ob Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden und welche Faktoren zum plötzlichen Einsturz führten.
Der tragische Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit Bauarbeiten verbunden sein können, und wirft Fragen zur Arbeitssicherheit auf solchen Baustellen auf.



