Tiertransporter-Unglück in Prignitz: Neun Bullen nach Lkw-Unfall weiter auf der Flucht
Tiertransporter-Unglück: Neun Bullen in Prignitz entlaufen

Tiertransporter-Unglück in Prignitz: Neun Bullen nach Lkw-Unfall weiter auf der Flucht

Im Landkreis Prignitz in Brandenburg hat sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Tiertransporter ereignet. Der mit 27 Bullen beladene Lastwagen kippte bei Gulow um, woraufhin mehrere Tiere entkommen konnten. Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich vor einer Annäherung an die entlaufenen Bullen und bitten um Hinweise zu deren Aufenthaltsort.

Großangelegte Suchaktion im Gange

Nach dem Unfall konnten zunächst zehn der Tiere ausbrechen. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf lokale Behörden berichtet, war am frühen Abend noch von neun vermissten Bullen die Rede. Landrat Bernd Atzenroth teilte mit, dass Mitarbeiter des Veterinäramts, Jäger sowie engagierte Dorfbewohner in einer großangelegten Suchaktion nach den entlaufenen Tieren fahnden. Die Kreisverwaltung betont, dass es rund um Gulow bislang keine konkreten Hinweise auf den Verbleib der Tiere gibt.

Gefahr durch geschockte und möglicherweise verletzte Tiere

Die Behörden gehen davon aus, dass die Bullen nach dem traumatischen Unfallgeschehen unter Schock stehen. Zudem deuten entdeckte Blutspuren darauf hin, dass mindestens ein Tier verletzt sein könnte. Dies erhöht die Gefahr, die von den entlaufenen Bullen ausgeht, erheblich. Ein Bulle konnte am Nachmittag unversehrt eingefangen werden, von den übrigen fehlt jedoch weiterhin jede Spur.

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Dringende Warnung an die Bevölkerung

Die Polizeiinspektion Prignitz und das Veterinäramt des Landkreises appellieren an Passanten und Anwohner:

  • Wer eines der Tiere sichtet, sollte unbedingt Abstand halten und sich keinesfalls nähern.
  • Umgehend sind die Polizeiinspektion Prignitz oder das zuständige Veterinäramt zu informieren.
  • Die Tiere könnten aufgrund des Schocks und möglicher Verletzungen unberechenbar reagieren.

Die Suchaktion wird fortgesetzt, während die Behörden die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit aufrufen. Der genaue Hergang des Unfalls wird derzeit untersucht.

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