Transporterfahrer mit extrem hohem Promillewert in Biederitz gestoppt
Die Polizei hat am Samstag einen massiv alkoholisierten Autofahrer in Biederitz im Landkreis Jerichower Land aus dem Verkehr gezogen. Der 50-jährige Mann war zuvor in auffälligen Schlangenlinien durch den Ortsteil Gerwisch gefahren, was besorgte Zeugen veranlasste, die Beamten zu alarmieren. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt.
Alkoholkontrolle mit erschreckendem Ergebnis
Die Einsatzkräfte fanden den Kleintransporter mit laufendem Motor im Stillstand vor. Bei der anschließenden Atemalkoholkontrolle des Fahrers, der einen starken Alkoholgeruch verströmte, wurde ein Wert von 3,25 Promille gemessen. Zur weiteren Beweissicherung entnahmen die Polizisten eine Blutprobe. Der Mann musste anschließend per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Schnapsflaschen im Fahrzeug und rechtliche Konsequenzen
Im Inneren des Transporters entdeckten die Beamten mehrere leere sowie angebrochene Schnapsflaschen. Die Polizei zog umgehend die Autoschlüssel und den Führerschein des 50-Jährigen ein. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. In Deutschland ist das Fahren ab einem Wert von 0,5 Promille verboten. Bei mehr als 1,1 Promille gilt dies als Straftat der absoluten Fahruntüchtigkeit.
Gesundheitliche Risiken bei extremem Alkoholkonsum
Laut Caritas beginnt bei einem Blutalkoholgehalt von über drei Promille eine schwere akute Alkoholvergiftung. Diese kann im schlimmsten Fall zu einem Atemstillstand und damit zum Tod führen. Der gemessene Wert von 3,25 Promille liegt deutlich über dieser kritischen Schwelle und unterstreicht die erhebliche Gefahr, die von der Fahrt unter solch extremem Einfluss ausging.



