Bei einem Chemikalienaustritt in einem Nürnberger Betrieb sind 30 Menschen verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich. Einer von ihnen musste reanimiert werden. Das meldete das Bayerische Rote Kreuz.
Ereignis in Nürnberger Firma
Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag in einem Industriebetrieb in Nürnberg. Aus bislang ungeklärter Ursache trat eine Chemikalie aus, die zu einer Verletzungswelle unter den Mitarbeitern führte. Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Schwerverletzte und Reanimation
Besonders dramatisch ist der Zustand von zwei der Verletzten. Sie schweben in Lebensgefahr. Einer der Schwerverletzten musste noch am Unfallort reanimiert werden. Die übrigen 28 Personen erlitten leichtere bis mittelschwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Das Bayerische Rote Kreuz bestätigte die Zahlen und sprach von einem Großeinsatz. Die genaue Art der Chemikalie und die Ursache des Austritts werden derzeit von den Behörden untersucht. Die Feuerwehr konnte die Lage schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung der Chemikalie verhindern.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird geprüft, ob Sicherheitsvorschriften verletzt wurden. Der Betrieb wurde vorübergehend stillgelegt.



