Ukraine: Viele Tote und Verletzte durch russische Bomben vor Waffenruhe
Ukraine: Tote und Verletzte durch russische Bomben

Kurz vor einer von der Ukraine angekündigten Waffenruhe haben russische Bombenangriffe auf die Städte Saporischschja und Kramatorsk mindestens 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Angriffe ereigneten sich in der Nacht zum Mittwoch, wenige Stunden vor dem geplanten Inkrafttreten der Feuerpause um Mitternacht.

Angriff auf Saporischschja

In der südostukrainischen Großstadt Saporischschja kamen nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow mindestens zwölf Menschen ums Leben. Mehr als ein Dutzend weitere wurden verletzt. Fedorow veröffentlichte bei Telegram Bilder, die schwere Schäden an Gebäuden und Rauchwolken zeigen. Die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen verläuft nur etwa 20 Kilometer südlich der Stadt. Die Industriestadt war immer wieder Ziel russischer Gleitbomben und Raketen.

Kramatorsk ebenfalls getroffen

Parallel dazu wurde die ostukrainische Stadt Kramatorsk von drei russischen Bomben getroffen. Nach Behördenangaben starben dort mindestens neun Menschen, 16 weitere wurden verletzt. Der Zivilschutzdienst teilte bei Telegram mit, dass Dutzende Menschen psychologisch betreut werden mussten. Eine große Zahl von Wohnhäusern und Autos wurde beschädigt, mehrere Brände wurden gelöscht. Die Industriestadt im umkämpften Gebiet Donezk liegt nur rund 15 Kilometer von der Front entfernt.

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Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Die angekündigte Waffenruhe sollte eigentlich eine Deeskalation bringen, doch die jüngsten Angriffe zeigen die anhaltende Gewalt.

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