Dessauer Mieter verliert 2.000 Euro nach Wasserschaden - Polizei ermittelt Betrugsverdacht
Wasserschaden in Dessau: Mieter zahlt 2.000 Euro in bar - Betrug?

Dessauer Mieter verliert 2.000 Euro nach Wasserschaden - Polizei ermittelt Betrugsverdacht

Nach einem massiven Wasserschaden in seiner Wohnung ist ein 33-jähriger Mann aus Dessau möglicherweise an eine betrügerische Reparaturfirma geraten und hat dabei 2.000 Euro eingebüßt. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend, dem 7. März, und hat nun zu einer Strafanzeige wegen Betrugs geführt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, während der Mieter mit vielen offenen Fragen zurückbleibt.

Wasserschaden löst Notfallsuche im Internet aus

Gegen 11.30 Uhr am 7. März trat in der Badezimmerwohnung des 33-Jährigen eine größere Wassermenge aus einem Rohr aus. In seiner Not suchte der Mann im Internet nach Notrufnummern für Handwerker, um den Schaden schnell beheben zu lassen. Im Rahmen eines Telefonates mit einer dieser Firmen wurde ihm zugesichert, dass am Nachmittag Fachleute vorbeikommen würden.

Handwerker fordern Barzahlung vor Reparaturbeginn

Die Handwerker trafen gegen 17 Uhr ein und erklärten dem Dessauer, dass die Bezahlung ausschließlich in bar und vor Behebung des Schadens erfolgen müsse. Der Mieter übergab daraufhin den geforderten Bargeldbetrag in Höhe von knapp 2.000 Euro. Die Männer begannen anschließend mit der Reparatur und hinterließen dem Mann eine Telefonnummer für eventuell auftretende Rückfragen.

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Verdacht auf Betrug nach Kontakt mit Hausverwaltung

Gegen 19 Uhr kontaktierte ein Mann den 33-Jährigen über einen Messengerdienst und gab sich als Chef der Firma aus. In dieser Nachricht wurde dem Dessauer eine Rechnung übermittelt. Nachdem der Mieter seine Hausverwaltung kontaktiert hatte, teilte diese mit, dass sie die genannte Firma nicht kenne und es sich wahrscheinlich um einen Betrug handele. Diese Information veranlasste den Mann, Strafanzeige zu erstatten.

Polizeiliche Ermittlungen laufen

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Vorfall auf mögliche betrügerische Handlungen. Der Fall wirft Fragen zur Sicherheit bei der Suche nach Notdiensten im Internet auf und zeigt, wie Verbraucher in Notsituationen besonders gefährdet sein können. Der 33-jährige Dessauer bleibt vorerst auf seinem Schaden sitzen, während die Behörden nach den Verantwortlichen suchen.

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