Zwei weitere Festnahmen nach vereiteltem Anschlag auf US-Bank in Paris
Weitere Festnahmen nach Anschlag auf US-Bank in Paris

Zwei weitere Verdächtige nach vereiteltem Anschlag auf US-Bank in Paris festgenommen

Nach dem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine amerikanische Bank in Paris hat die französische Anti-Terrorstaatsanwaltschaft zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Damit erhöht sich die Zahl der in Gewahrsam befindlichen Personen auf drei. Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren, während die Hintergründe des Anschlagsversuchs noch weitgehend im Dunkeln liegen.

Innenminister sieht möglichen Zusammenhang mit Nahost-Konflikt

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez äußerte in einem Interview mit dem Sender BFMTV den Verdacht, dass der Anschlagsversuch mit dem Krieg im Nahen Osten in Verbindung stehen könnte. Er stellte dabei Parallelen zu ähnlichen Vorfällen in anderen europäischen Ländern her, wie etwa den jüngsten Brandanschlägen auf eine Synagoge und eine jüdische Schule in den Niederlanden. Nuñez bezeichnete den vereitelten Anschlag als „gewaltigen terroristischen Akt“, der durch das schnelle Eingreifen der Sicherheitskräfte verhindert werden konnte.

Ermittlungsschwerpunkte und Tatablauf

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Herstellung von Brand- oder Sprengkörpern sowie versuchte Brandstiftung und Sachbeschädigung im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung. Nach Angaben des Senders France Info wurde der erste Tatverdächtige gefasst, als er mit einem Feuerzeug in der Hand versuchte, einen mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllten Fünf-Liter-Kanister sowie einen Feuerwerkskörper vor dem Gebäude der Bank of America anzuzünden.

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Der Sender berichtete weiter, dass der Tatverdächtige für den Anschlag über ein soziales Netzwerk angeheuert worden sein soll. Ihm seien für die Ausführung der Tat 600 Euro in Aussicht gestellt worden. Interessanterweise hatte Frankreich zuvor vom Nachrichtendienst eines befreundeten Landes einen Hinweis auf eine mögliche Aktion gegen die US-Bank in Paris erhalten, was die Präventionsmaßnahmen möglicherweise beschleunigte.

Aktueller Stand der Ermittlungen

Der nach der Tat in der Nacht zum Samstag festgenommene erste Tatverdächtige, der minderjährig ist, befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam. Die Anti-Terrorstaatsanwaltschaft hat zu den genauen Motiven und Hintergründen des Anschlagsversuchs noch keine detaillierten Angaben gemacht. Die Ermittler arbeiten jedoch intensiv daran, mögliche Netzwerke und Verbindungen aufzudecken.

Polizeikräfte hatten den Anschlag auf die Pariser Zentrale der Bank of America in der Nacht zum Samstag verhindern können, bevor größerer Schaden entstehen konnte. Die Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld der Bank und anderer potenzieller Ziele wurden seitdem deutlich verstärkt.

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