Zeuge im Mordfall Fabian (8) belastet Tatverdächtige schwer: „Ich wurde ausgenutzt“
Zeuge belastet Tatverdächtige im Mordfall Fabian schwer (11.03.2026)

Zeuge im Mordfall Fabian belastet beschuldigte Frau schwer

Im Mordfall des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat ein Zeuge dem Nordkurier gegenüber erstmals vor der Kamera eine brisante Aussage gemacht. Der anonym bleibende Mann schildert, dass die tatverdächtige Frau ihn bereits in der Nacht vor dem offiziellen Leichenfund zum Tümpel bei Klein Upahl in Mecklenburg-Vorpommern geführt habe. Dort lag die Leiche des Jungen, der am 14. Oktober nach tagelanger Suche tot aufgefunden worden war.

Details der nächtlichen Begegnung am Tatort

Der Zeuge beschreibt die Situation detailliert: „Wir haben das Auto oben am Weg stehen lassen und sind hier runter zu den Tümpel gelaufen und sie hat mir genau gesagt, wo. Und ja, und dann, ich hatte ja eine Taschenlampe mit und dann hab ich das diesen Körper da gesehen.“ Auf Nachfrage eines Reporters bestätigte er, dass ihm klar gewesen sei, es handele sich um einen leblosen Körper, jedoch nicht mit absoluter Sicherheit um Fabian. Die Tatverdächtige habe jedoch behauptet: „dass es zu hundert Prozent Fabian ist.“

Warum die Polizei nicht sofort alarmiert wurde

Der Zeuge erklärt seine Zögerlichkeit, die Behörden umgehend zu informieren: „Erst mal dieser Gedanke, was erzählt man der Polizei? Was macht man hier mitten in der Nacht an sonem abgelegenen Ort und findet eine einen Leichnam? Nee, also wie will man das erklären?“ Er entschied sich stattdessen, zunächst abzuwarten und am nächsten Morgen die Polizei zu rufen, da er die nächtliche Situation nicht plausibel darlegen konnte.

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Verdacht der Ausnutzung durch die Tatverdächtige

In Rückblick auf die Ereignisse äußert der Zeuge den Verdacht, dass die Frau ihn möglicherweise instrumentalisiert habe: „Na, wenn man so alleine ist und sich das alles noch mal durch den Kopf gehen lässt, was hier so passiert ist mit, dann kommt man doch irgendwo zu dem Entschluss, dass man irgendwo ausgenutzt wurde, ne.“ Er vermutet, dass die Tatverdächtige seine Spuren am Tatort platzieren wollte, weshalb sie mit seinem Auto dorthin gefahren sei.

Aktueller Stand des Verfahrens

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat inzwischen Mordanklage gegen die Tatverdächtige erhoben. Ihr wird vorgeworfen, Fabian am 10. Oktober aus seiner Wohnung gelockt, mit dem Auto zum Tatort gebracht und dort mit sechs Messerstichen getötet zu haben. Anschließend soll sie die Leiche des Jungen angezündet haben, um Spuren zu verwischen. Bis zu einem rechtskräftigen Gerichtsurteil gilt jedoch die Unschuldsvermutung für die beschuldigte Frau.

Die Aussage des Zeugen stellt eine zusätzliche Belastung für die Tatverdächtige dar und könnte den Ermittlungen neue Impulse geben. Die genauen Umstände des Todes von Fabian werden weiterhin intensiv untersucht, während die Öffentlichkeit gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem tragischen Fall wartet.

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