In Leiferde im Landkreis Gifhorn hat ein Küchenbrand am Donnerstagabend zwölf Verletzte gefordert. Wie die Feuerwehr mitteilte, waren unter den Betroffenen auch sechs Kinder und Jugendliche. Das Feuer war in einer Küche eines Wohnhauses ausgebrochen, woraufhin Rauch durch das gesamte Gebäude zog.
Bewohner handelten besonnen
Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Haus rechtzeitig und eigenständig verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Dennoch wurde das Gebäude durch die Rauchgase so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es vorerst nicht mehr bewohnbar ist.
Verletzungen durch Rauch und Löschversuch
Ein Bewohner erlitt Verletzungen, als er versuchte, das brennende Fett selbst zu löschen. Er wurde noch am Abend in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen elf Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt und kamen anschließend in einer Wohnanlage in Gifhorn unter.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.



