Soziale Medien barrierefrei: 7 Tipps für inklusive Posts
7 Tipps für barrierefreie Social-Media-Posts

Soziale Medien sind allgegenwärtig – aber nicht für alle Menschen gleichermaßen nutzbar. Viele Inhalte bleiben für blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte Menschen unzugänglich. Das zu ändern, ist jedoch nicht besonders schwer. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat eine Seite mit sieben Tipps erstellt, die auch in einem begleitenden Erklärvideo erklärt werden.

Screenreader und Lesbarkeit im Fokus

Die Tipps berücksichtigen, dass blinde Menschen mit sogenannten Screenreadern arbeiten, die den gesamten Bildschirminhalt auslesen. Sehbehinderte Menschen nutzen oft Vergrößerungssoftware und sind daher auf gute Lesbarkeit und Kontraste angewiesen.

Alternativtexte für Bilder

Wer Bilder postet, sollte diese immer mit einer Bildbeschreibung, dem Alternativtext, versehen. Oft wird diese Möglichkeit beim Hochladen angeboten. Ohne Alternativtext sagt der Screenreader nur „Bild“ oder „Foto“, was frustrierend ist.

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Hashtags verständlich gestalten

Bei Wortreihungen in einem Hashtag hilft es, jedes neue Wort mit einem Großbuchstaben zu beginnen. So sind Hashtags für Screenreader leichter zu verstehen und auch Sehende können sie schneller erfassen.

Emojis sparsam einsetzen

Emojis machen Spaß, aber zu viele nerven beim Lesen und noch mehr beim Zuhören. Unicode-Emojis enthalten einen Alternativtext, der von der Sprachausgabe vorgelesen wird. Ein Beispiel: „Gesicht mit rollenden Augen. Beide Hände hebende glückliche Person. Lachendes Gesicht mit offenem Mund und lächelnden Augen.“

Weitere Tipps für Barrierefreiheit

Der DBSV empfiehlt außerdem, auf übermäßige Formatierungen zu verzichten, klare Sprache zu verwenden und Videos mit Untertiteln zu versehen. So können alle Menschen an der Social-Media-Welt teilhaben.

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