Ex-Royal Andrew wütend auf König Charles und Prinz William nach Skandal
Der Untergang von Andrew Mountbatten-Windsor, einst Prinz Andrew, geht in die Geschichte der britischen Monarchie ein. Nach schweren Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs im Zusammenhang mit dem Jeffrey-Epstein-Skandal hat der 66-Jährige seine royalen Titel, sein Wohnhaus und sämtliche Privilegien verloren. Doch wie nun bekannt wird, sucht der Skandal-Royal die Schuld nicht bei sich selbst, sondern bei seinem Bruder König Charles und Neffen Prinz William.
Andrew fühlt sich "brutal behandelt" von der Königsfamilie
Royal-Experte Richard Eden hat mit einem engen Freund von Andrew gesprochen und die Enthüllungen in der "Daily Mail" veröffentlicht. Der anonyme Vertraute behauptet, dass Andrew schwer enttäuscht von seinem Bruder König Charles sei. "Er ist der festen Ansicht, dass er ungerecht – sogar brutal – behandelt wurde, und dafür macht er ausschließlich den König verantwortlich", so die Quelle.
Auch über das Verhalten seines Neffen Prinz William soll Andrew nicht erfreut sein. Dass er radikal aus der Königsfamilie ausgeschlossen wurde und die "Royal Lodge" räumen musste, scheint der Ex-Royal nicht einsehen zu wollen. Bislang weist Andrew alle Vorwürfe von sich und beteuert weiterhin seine Unschuld in der Epstein-Affäre.
Groll statt Einsicht: Andrews aktuelle Gemütslage
Wie der Freund des Ex-Royals erzählt, verbringe Andrew heutzutage viel Zeit damit, Groll zu hegen. Aufrichtige Einsicht oder Reue scheint man bei ihm vergeblich zu suchen. "Es ist, als hätte er die Außenwelt bewusst ausgeblendet und sich in seine eigene Realität zurückgezogen", beschreibt die Quelle Andrews derzeitige Verfassung.
Für die belastende Situation, in der sich William und Charles befinden, empfinde Andrew offenbar wenig Verständnis. "Er ist fest davon überzeugt, dass er seinen Namen reinwaschen kann und wird", verriet die anonyme Quelle weiter. Diese Haltung überrascht angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe und der bereits erfolgten Konsequenzen.
König Charles unter Druck: Öffentliche Stellungnahme erforderlich
Für den Monarchen und seinen Thronfolger stellt die Situation eine erhebliche Belastung dar. Nach Andrews Festnahme am 19. Februar 2026 stand König Charles unter großem öffentlichem Druck, sich zu den Vorwürfen zu äußern. In einer offiziellen Erklärung verkündete der 77-Jährige: "Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen. In der Zwischenzeit werden meine Familie und ich unsere Pflicht und unseren Dienst für Sie alle fortsetzen."
Diese diplomatische Formulierung zeigt die schwierige Position, in der sich die Königsfamilie befindet. Einerseits muss sie den rechtlichen Prozess respektieren, andererseits gilt es, den Ruf der Monarchie zu wahren. Die Spannungen innerhalb der Familie scheinen jedoch tiefer zu gehen als öffentlich kommuniziert.
Die Geschichte von Andrew Mountbatten-Windsor markiert einen der tiefsten Einschnitte in der modernen Geschichte des britischen Königshauses. Während der Ex-Royal weiter auf seine Rehabilitation hofft, müssen König Charles und Prinz William den schwierigen Balanceakt zwischen familiären Bindungen und öffentlicher Verantwortung meistern.



