Bares für Rares: Antikes Schmuckstück erzielt bemerkenswerten Verkaufserfolg
Die beliebte ZDF-Trödel-Show Bares für Rares präsentierte am Donnerstag, dem 9. April 2026, wieder eine faszinierende Auswahl an historischen Raritäten. Unter der bewährten Moderation von Horst Lichter entwickelte sich insbesondere ein antikes Armband zum absoluten Highlight der Sendung, das alle Erwartungen übertraf.
Ein kunstvolles Erbstück mit bewegter Geschichte
Susanne aus München brachte ein außergewöhnliches Schmuckstück in die Sendung, das ursprünglich aus dem Besitz ihres Adoptivvaters stammte. Es handelte sich um ein kunstvoll gearbeitetes Goldarmband aus dem Jahr 1830, das mit feinsten Mikromosaiken verziert war. Die filigranen Glassteinchen stellen verschiedene historische Figuren dar, darunter eine arkadische Hirtin, einen griechischen Offizier, eine Dame von der Insel Kasos sowie einen albanischen Offizier.
Diese Darstellungen sind inspiriert von den Kupferstichen und Forschungen des Malers Otto Magnus von Stackelberg aus der Zeit um 1825. Der Experte der Sendung untersuchte das Armband eingehend und bestätigte, dass das Material aus 585er Gold und besonders feinem Obsidianglas für die Mosaiksteine bestand.
Hoher künstlerischer Wert trotz Alterungsschäden
Trotz deutlicher Alterungsschäden und Rissen betonte der Experte den hohen künstlerischen Wert des Stücks und gab eine Schätzung von 4.200 bis 4.500 Euro. Dies stellt einen sehr hohen Wert für ein Erbstück dieser Art dar und unterstreicht die besondere Qualität der handwerklichen Arbeit.
Im Händlerraum entwickelte sich daraufhin ein spannender Bieterwettstreit, bei dem die Gebote auf 3.100 Euro stiegen. Susanne entschied sich schließlich, das Armband für 3.000 Euro an den Händler Patrick Lessmann zu verkaufen. Sie zeigte sich überwältigt und sehr zufrieden mit dem erzielten Preis.
Weitere bemerkenswerte Raritäten der Sendung
Neben dem herausragenden Armband präsentierte die Sendung am 9. April 2026 weitere interessante Fundstücke:
- Silbertablett mit Münzintarsien: Klaus aus Berlin brachte ein Silbertablett der Silberwaren-Manufaktur Koch & Bergfeld aus Bremen (ca. 1905/06). Expertin Bianca Berding schätzte den Gesamtwert auf etwa 4.200 bis 4.500 Euro.
- Handtaschenkollektion aus Mid-Century Design: Heidi und Christiane aus Würzburg stellten eine Sammlung von sechs Handtaschen aus den 1940er bis 1960er Jahren vor. Die Expertin taxierte den Gesamtschätzwert auf etwa 470 Euro.
- Fußball-Tonkrug von 1969 aus Malente: Manu und Simone aus der Nähe von Kiel brachten einen großen Tonkrug mit, der für ein Qualifikationsspiel Deutschland gegen Schottland 1969 angefertigt wurde. Annika Raßbach schätzte den Wert auf 100 bis 150 Euro.
- Holzfiguren-Eule und -Löwe von Gualverio Michelangeli: Esther aus München verkaufte zwei handgefertigte Tiere aus Nadelholz mit Metall-Details aus den 1970er/80er Jahren. Die Expertin Bianca Berding schätzte sie zusammen auf 700 bis 800 Euro.
Die Sendung Bares für Rares hat sich über die Jahre zu einer festen Institution im deutschen Fernsehen entwickelt und bietet regelmäßig Einblicke in die faszinierende Welt historischer Sammlerstücke. Die heutige Folge zeigte einmal mehr, dass selbst beschädigte Antiquitäten bei entsprechender künstlerischer Qualität beachtliche Werte erzielen können.



