Katja Burkard korrigiert Falschaussage zu RTL-Kündigungen und Krankenwagen-Einsätzen
Burkard revidiert Aussage zu RTL-Krankenwagen-Einsätzen

RTL-Moderatorin Katja Burkard korrigiert Falschaussage zu angeblichen Krankenwagen-Einsätzen

In einem aktuellen Fall von Fehlinformationen hat die bekannte RTL-Moderatorin Katja Burkard ihre früheren Aussagen zu Krankenwagen-Einsätzen bei RTL revidiert. Die 60-jährige Journalistin hatte in einem Podcast behauptet, dass es am Tag der massenhaften Kündigungen bei RTL zu medizinischen Notfällen mit Rettungswagen-Einsätzen gekommen sei. Nun gesteht sie ein, dass diese Schilderungen nicht der Wahrheit entsprechen.

Podcast-Aussagen und spätere Korrektur

Im RTL-Podcast „Zwischen den Zeilen“ mit Bettina Böttcher sprach Burkard am Dienstag über die wirtschaftlich prekären Zustände bei RTL und den Tag der umfangreichen Kündigungen. Sie beschrieb „ganz, ganz schreckliche“ Szenen, bei denen Mitarbeiter „zusammengeklappt“ seien und sogar Rettungswagen vor Ort gewesen sein sollen. Burkard, die selbst nicht von den Kündigungen betroffen war, gab an, diese Vorfälle nicht persönlich miterlebt zu haben.

Am Abend desselben Tages veröffentlichte sie auf ihrem Instagram-Kanal ein Video, in dem sie ihre Aussagen klarstellte. „Hallo ihr Lieben, ich möchte was klarstellen“, begann sie das kurze Statement. Sie räumte ein, etwas getan zu haben, „was man eh nicht machen sollte und als Journalistin schon dreimal nicht: etwas weitererzählen, was man selbst nicht gesehen hat“. Sie betonte, dass es keine Krankenwagen-Einsätze oder Zusammenbrüche gegeben habe, und entschuldigte sich für die falsche Darstellung.

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Hintergrund der RTL-Kündigungswelle

Bei RTL Deutschland läuft seit Dezember 2025 eine umfangreiche Kündigungswelle, die etwa 600 der insgesamt 7500 Stellen im Konzern betrifft. Besonders stark ist der Bereich RTL News mit rund 230 gestrichenen Jobs betroffen. Diese Maßnahmen resultieren aus einem tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt, sinkenden Werbeeinnahmen – mehr als 20 Prozent seit 2019 – und einer schwierigen konjunkturellen Lage. Die Situation hat zu erheblicher Unsicherheit und Belastung unter den Mitarbeitern geführt.

Burkards ursprüngliche Aussagen hatten zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Krise bei RTL gelenkt, doch ihre Korrektur unterstreicht die Bedeutung von journalistischer Sorgfalt und Faktenprüfung. Sie versprach, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholen werde, und betonte ihre Verantwortung als Medienpersönlichkeit.

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