Carmen Geiss rechnet mit Töchtern ab: „Ihr denkt, wir haben einen Goldesel auf dem Balkon“
Carmen Geiss rechnet mit Töchtern ab: Goldesel-Vorwurf

Stürmische Szenen auf der Familienyacht: Carmen Geiss rechnet mit ihren Töchtern ab

In der 13. Folge der 24. Staffel von „Die Geissens“ kommt es zu einem heftigen Generationenclash auf hoher See. Während der Jungfernfahrt der Mega-Yacht „Indigo Star“ vor Dubai nutzt Carmen Geiss (60) die Gelegenheit für eine deutliche Ansage an ihre Töchter Davina (22) und Shania (21).

„Könnt ihr mir mal bitte zwei Minuten zuhören?“

Carmen Geiss beginnt das Gespräch mit einer eindringlichen Bitte um Aufmerksamkeit. Was folgt, entwickelt sich jedoch schnell zu einem emotionalen Wortgefecht zwischen den Generationen. Die Reality-TV-Legende erklärt: „Meine Eltern waren 1945 noch Kinder, aber deren Eltern haben Europa wieder aufgebaut.“

Tochter Davina ahnt bereits, worauf die Mutter hinauswill und kontert: „Boah, du sagst jetzt nur wieder, dass wir faul sind.“ Doch Carmen lässt sich nicht beirren und legt mit deutlichen Worten nach: „Jeder hat gearbeitet! Es gab nicht fünf oder sechs Tage die Woche, sondern es war 24/7! Fakt ist: Heute sind die so undankbar wie ihr jetzt!“

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Die Sechs-Tage-Woche als Vorbild

Besonders emotional wird es, als Carmen Geiss sogar ihre Notizen zückt und historische Fakten präsentiert. „Bis 1975 gab es die Sechs-Tage-Woche. Das heißt von 365 Tagen hatten die 48 Tage frei plus Urlaub. Das war die Sechs-Tage-Woche. Da funktionierte Deutschland noch“, erklärt die Unternehmerin.

Ihr Fazit fällt deutlich aus: „So, was wollte ich euch damit sagen? Dass die Generation in den 1900ern, die waren fleißig, die haben gearbeitet, die hatten keine Uhrzeiten. Die Generation jetzt ist da, um all die Kohle wieder rauszujagen, aber nichts zu tun.“

„Wir mussten uns unser Vermögen hart erarbeiten“

Davina bleibt trotz der Vorwürfe pragmatisch und fragt: „Ja, aber wir arbeiten, also wo ist hier jetzt das Problem?“ Daraufhin schießt Carmen das wohl prägnanteste Zitat der Folge ab: „Wir mussten uns unser Vermögen hart erarbeiten, aber meine Kinder denken wir haben einen Goldesel auf dem Balkon.“

Die „Indigo Star“, die nach zehnmonatigem Umbau wieder in See sticht, wird so zum Schauplatz einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über Arbeitsmoral und Generationengerechtigkeit.

Überraschende Wendung am Ende

Doch so schnell wie der Streit aufgeflammt ist, so schnell scheint er auch wieder beigelegt. Trotz aller Vorwürfe, Rechenbeispiele und hitziger Diskussionen kehrt am Ende wieder Ruhe auf der Familienyacht ein. Die „Indigo Star“ schippert weiter durch die Gewässer vor Dubai.

Und dann geschieht etwas Überraschendes: Sowohl Davina als auch Shania packen plötzlich beim Ausmisten und Umräumen auf dem Boot mit an. Sie zeigen damit deutlich, dass sie vielleicht doch nicht so faul sind, wie ihre Mutter vermutet hatte. Shania Geiss hilft sogar aktiv beim Umräumen der Yacht-Möbel mit.

Die Folge endet mit der Erkenntnis, dass trotz aller Unterschiede zwischen den Generationen die Familie doch zusammenfindet – und dass manchmal Taten mehr sagen als Worte.

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