Bollywood-Star Elnaaz Norouzi äußert sich zum Iran-Konflikt
Die deutsch-iranische Schauspielerin Elnaaz Norouzi (33 Jahre) hat sich in einem exklusiven Interview zu den aktuellen Entwicklungen im Iran geäußert. Die Bollywood-Darstellerin, die über 3,2 Millionen Follower auf Instagram erreicht, nutzt ihre prominente Plattform regelmäßig für politische Statements. Bereits am 14. Februar demonstrierte sie bei einer Iran-Kundgebung in München für politischen Wandel in ihrer Heimat.
Flucht aus dem Iran und Leben in Deutschland
Norouzis persönliche Geschichte ist eng mit den politischen Verhältnissen im Iran verbunden. „Ich war acht Jahre alt, als ich mit meinen Eltern aus dem Iran wegen der islamischen Republik geflohen bin“, erklärt die Schauspielerin. Die Familie fand in Hannover eine neue Heimat, wo Elnaaz Norouzi auch ihr Abitur ablegte. Viele ihrer Familienmitglieder leben jedoch weiterhin in Teheran, darunter Cousinen, Tanten und ihre Großmutter.
Über die Lebensbedingungen im Iran sagt Norouzi deutlich: „Das Leben im Iran ist einfach katastrophal.“ Sie erinnert sich an ihre eigene Schulzeit, als sie gezwungen war, einen Hijab zu tragen: „Ich freue mich auf den Tag, an dem eine 6-Jährige nicht gezwungen wird, in der Schule einen Hijab zu tragen.“
Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen
Die Schauspielerin verfolgt die politischen Ereignisse im Nahen Osten mit großer Aufmerksamkeit. Zu den jüngsten militärischen Schlägen gegen das Mullah-Regime und dem Tod von Iran-Diktator Ali Chamenei (86) äußert sie sich hoffnungsvoll: „Wir haben alle darauf gewartet. Als Trump gesagt hat, er wird helfen, wussten wir, dass der Angriff passieren wird.“
Ihre Familie in Teheran habe sich auf die Entwicklungen vorbereitet und sei zu Hause geblieben. Norouzi beschreibt die Stimmung: „Jede Nacht haben sie seitdem gehofft, dass sie schlafen und wenn sie wieder aufwachen, die Mullahs weg sind.“
Bilder und Reaktionen aus Teheran
Trotz teilweise unterbrochener Internetverbindungen erreichten erste Videos aus dem Iran die internationale Öffentlichkeit. Norouzi berichtet: „Die ersten Videos, die wir gesehen haben, haben Menschen gezeigt, die auf den Straßen getanzt haben. Und Videos von Iranern, die die Explosionen aufgenommen haben. Sie haben gelacht und waren einfach glücklich.“
Sogar aus Schulen seien Aufnahmen zu sehen gewesen: „Es gibt auch Videos von Kindern in der Schule, die gesagt haben: Trump, we love you!“
Präzise Schläge gegen das Regime
Die Bollywood-Schauspielerin betont die gezielte Natur der militärischen Aktionen: „Die Schläge sind wirklich präzise und gegen die islamische Republik, gegen die Mullahs.“ Mit deutlichen Worten formuliert sie ihre Hoffnung: „Wir hoffen, dass sie alle kriegen werden!“
Norouzi sieht in Kronprinz Reza Pahlavi eine Schlüsselfigur für mögliche Veränderungen: „Wenn wir wissen, dass wir sicher sind, dann wird Kronprinz Reza Pahlavi einen Aufruf machen, dass alle auf die Straßen gehen sollen. Dann holen wir uns unser Land zurück!“
Karriereweg von Hannover nach Bollywood
Nach ihrem Abitur in Hannover zog Elnaaz Norouzi nach Mumbai, um ihren Traum von einer Schauspielkarriere in Bollywood zu verwirklichen. „Ich bin Bollywood-Schauspielerin. Es war immer ein so großer Traum von mir“, erklärt die Künstlerin, die mittlerweile Superstar-Status in Indien genießt.
Ihre internationale Karriere schreitet voran: Kürzlich drehte sie den Hollywood-Film „Hotel Tehran“ mit Liam Neeson (73) und Zachary Levi (45), der im Winter 2026 in die Kinos kommen soll. Am Set des Films arbeitete sie mit Regisseur Guy Moshe zusammen, wie Fotos zeigen.
Politisches Engagement und Zukunftshoffnungen
Elnaaz Norouzi bleibt trotz ihres Erfolgs in der Unterhaltungsindustrie ihrer politischen Überzeugung treu. Sie beobachtet die weitere Entwicklung im Iran mit Spannung: „Jetzt warten wir erstmal ab, wie weit es geht und wer alles von den Mullahs sterben wird. Darauf kommt es jetzt an.“
Die Schauspielerin, die sowohl die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt als auch in der iranischen Diaspora verwurzelt ist, verkörpert die Hoffnung vieler Exil-Iraner auf politischen Wandel in ihrer Heimat. Ihre öffentlichen Äußerungen und ihr Engagement bei Demonstrationen machen sie zu einer wichtigen Stimme in der internationalen Debatte um die Zukunft des Iran.



