Neue Enthüllungen: Fergie besuchte Epstein im Gefängnis und lobte ihn überschwänglich
Fergie besuchte Epstein im Gefängnis und lobte ihn überschwänglich

Neue Enthüllungen aus den Epstein-Akten werfen Fragen auf

Neue Details aus den umfangreichen Unterlagen im Fall Jeffrey Epstein bringen Sarah „Fergie“ Ferguson, die ehemalige Herzogin von York, in eine äußerst unangenehme Position. Laut einem Bericht des „Mail on Sunday“ soll die 66-Jährige den verurteilten Sexualstraftäter im April 2009 in Florida besucht haben – und das während seiner Haftzeit.

Besuch im Gefängnisbüro

Jeffrey Epstein war damals wegen sexueller Vergehen an einer 14-jährigen Minderjährigen verurteilt worden. Obwohl er sich offiziell im Gefängnis befand, durfte er täglich bis zu zwölf Stunden unter Aufsicht eines Beamten in seinem Büro in West Palm Beach arbeiten. Genau dort soll Ferguson den umstrittenen Finanzier getroffen haben.

E-Mails aus den Epstein-Akten belegen, dass die Ex-Herzogin eigens nach Palm Beach reiste, um mit Epstein über ihr Geschäftsprojekt „Mothers Army“ zu sprechen. Offenbar erhoffte sie sich von dem Milliardär finanzielle Unterstützung für ihre Unternehmung.

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Epsteins Ratschläge und Fergusons Reaktion

Nach dem Treffen schrieb Epstein Ferguson eine E-Mail, in der er ihr zunächst ein persönliches Kompliment machte („Du siehst toll aus“), aber auch Kritik an ihren Unterlagen übte: Er habe alles gelesen und bemängelte „zu viele Bilder … zu wenig Substanz“.

Dann gab er konkrete Ratschläge, wie sie einen Sponsoringvertrag über 10 Millionen Pfund abschließen könnte, und regte an, prominente Frauen wie Michelle Obama in das Projekt einzubinden.

Fergusons Antwort eine Woche später fiel bemerkenswert warm aus: „Mein lieber, großartiger und besonderer Freund Jeffrey. Du bist eine Legende, und ich bin so stolz auf dich … weil du so ein toller Freund bist.“ Diese Worte schrieb sie, während Epstein noch immer seine Haftstrafe verbüßte.

Weitere geplante Treffen

Weitere E-Mails aus diesem Zeitraum deuten darauf hin, dass Ferguson später im April einen weiteren Besuch bei Epstein plante. Dieser zweite Termin kam jedoch letztendlich nicht zustande.

Die neuen Enthüllungen belasten das ohnehin schon ramponierte Image der ehemaligen Herzogin zusätzlich. Besonders pikant ist der Zeitpunkt ihrer überschwänglichen Lobeshymne – nur eine Woche nach dem Gefängnisbesuch bei einem verurteilten Sexualstraftäter.

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