Gerichtsaussage löst Spekulationen über Marius Borg Høiby aus
Eine kleine Bemerkung in einer Zeugenaussage vor Gericht hat in Norwegen für erhebliche Aufregung gesorgt. Die norwegische Tageszeitung VG berichtet aktuell über die Frage, ob Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, möglicherweise ein Kind gezeugt hat. Derzeit steht Borg Høiby in Oslo wegen 38 Anklagepunkten vor Gericht.
Wie das Baby-Gerücht entstand
Der Auslöser für die Spekulationen war die Aussage eines Mannes, der mit einem mutmaßlichen Opfer von Marius Borg Høiby befreundet ist. Dieser Zeuge berichtete vor Gericht, was ihm die Frau über den Abend des Kennenlernens mit Borg Høiby anvertraut hatte. Laut seiner Aussage erzählte Borg Høiby der Frau von seiner schwierigen Kindheit und zeigte ihr dann Fotos von seinem eigenen Kind, um Vertrauen aufzubauen.
Die Zeitung VG hat diesen Aspekt nun aufgegriffen und in einer ausführlichen Geschichte thematisiert. Die zentrale Frage lautet: Ist Kronprinzessin Mette-Marit (52) heimlich Großmutter geworden?
Reaktionen von Anwälten und Königshaus
Bisher haben weder die Anwältin des mutmaßlichen Opfers noch der norwegische Hof die Aussage bestätigt. Bemerkenswert ist jedoch, dass das Königshaus ein Dementi bisher unterlassen hat. Gegenüber VG ließ der Hof lediglich verlauten: „Wir äußern uns nicht in Bezug auf Marius Borg Høiby“ und verwies an dessen Rechtsvertreter.
In einem Kommentar schreibt VG dazu: „Die Frage, wie viele Mitglieder die königliche Familie hat, sollte nicht schwer zu beantworten sein.“
Ellen Holager Andenaes, die Anwältin von Borg Høiby, zeigte sich gegenüber der Zeitung ebenfalls zurückhaltend. Sie stellte klar: „Darüber wissen wir nichts und wir möchten davor warnen, dementsprechende Gerüchte zu verbreiten.“
Polizeivernehmung und mögliche Erklärungen
Interessanterweise hat laut VG-Berichten auch die Polizei Marius Borg Høiby bei einer Vernehmung im Jahr 2024 zu diesem Thema befragt. Borg Høiby soll damals zurückgewiesen haben, Vater eines Kindes zu sein.
Wie es zu der umstrittenen Aussage kam, bleibt völlig unklar. Mögliche Erklärungen sind:
- Borg Høiby könnte gegenüber der Frau gelogen haben, um sich interessanter zu machen
- Das mutmaßliche Opfer könnte ihn missverstanden haben
- Die Frau könnte gegenüber ihrem Freund, dem Zeugen, nicht die Wahrheit gesagt haben
Warum VG über das Thema berichtet
Die Zeitung begründet ihre Berichterstattung damit, dass die Information im Rahmen eines öffentlichen Prozesses zur Sprache kam, bei dem norwegische und internationale Presse anwesend war. VG hält sich an die journalistische Regel, über Dinge zu berichten, die vor Gericht erwähnt werden, sofern kein Referatverbot besteht.
Da Marius Borg Høiby als Mitglied der erweiterten königlichen Familie gilt, würde ein mögliches Kind auch die königliche Familie betreffen. Die Zeitung betont jedoch deutlich, dass die Aussage von keiner Seite bestätigt wurde und berichtet mit entsprechendem Vorbehalt.
Die Geschichte wirft grundsätzliche Fragen über Transparenz in königlichen Familien und die Verantwortung der Medien bei der Berichterstattung über unbestätigte Gerüchte auf.



