Ikkimel startet auf Erotikportal Maloum: Rapperin zieht gegen OnlyFans-Milliardär ins Feld
Ikkimel startet auf Erotikportal Maloum gegen OnlyFans

Ikkimel startet auf Erotikportal Maloum: Rapperin zieht gegen OnlyFans-Milliardär ins Feld

Sie provoziert, polarisiert und gehört zu Deutschlands erfolgreichsten Rapperinnen: Melina Gaby Strauß, besser bekannt als Ikkimel, ist nicht mehr aus der Musikszene wegzudenken. Mit provokanten Texten und feministischen Botschaften zieht die 28-jährige Berlinerin immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Ende 2025 kündigte sie an, bald auf der Erotikplattform OnlyFans blankziehen zu wollen. Jetzt macht Ikkimel Ernst – allerdings auf einer anderen Website als ursprünglich angekündigt.

Von OnlyFans zu Maloum: Ein strategischer Wechsel

Die Sängerin hat nun ein Profil auf dem österreichischen Portal Maloum eröffnet, das 2023 in Wien gegründet wurde. Ähnlich wie OnlyFans ist es eine Plattform, auf der Personen exklusive Inhalte hochladen, die nur mit einem monatlichen Abo abrufbar sind. Oft werden bei diesen Portalen erotische Fotos und Videos zur Verfügung gestellt, die auf herkömmlichen Social-Media-Plattformen verboten sind. Für Produzenten der Inhalte kann dieses Konzept zur Goldgrube werden. Zahlreiche Content Creator sind dank OnlyFans bereits zu Millionären geworden.

Jetzt möchte auch Ikkimel durchstarten. Für 20,54 Euro im Monat können sich ihre Anhänger Zugang zu exklusiven Inhalten verschaffen. Genau wie OnlyFans teilt die österreichische Plattform Maloum die Einnahmen: 80 Prozent gehen an die Musikerin, 20 Prozent an das Portal. Auf ihren bislang öffentlich einsehbaren Fotos auf der Plattform wird dabei deutlich: Die Rapperin zieht nicht komplett blank, zeigt sich aber zum Teil leicht bekleidet in erotisch inszenierten Posen.

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Mehr als nur Erotik: Neue Songs und politische Botschaften

Wie Ikkimel auf ihren Social-Media-Kanälen selbst verkündete, sollen neben anzüglichen Aufnahmen künftig auch neue Songs auf ihrem Maloum-Profil geteilt werden. Mit Hits wie „Keta und Krawall“ und „Who’s that“ füllt die Künstlerin regelmäßig Konzerthallen und Festival-Bühnen. Ihr Schritt auf die Erotikplattform ist somit nicht nur eine kommerzielle Entscheidung, sondern auch eine inhaltliche Erweiterung ihres künstlerischen Schaffens.

Doch warum hat sich Ikkimel gegen OnlyFans und für die österreichische Konkurrenz entschieden? In ihrer Instagram-Story stellt die Sängerin klar, sie wolle den Hauptanteilseigner von OnlyFans, Leonid Radvinsky, nicht unterstützen. Der 43-jährige Milliardär steht seit Jahren in der Kritik – wegen früherer dubioser Online-Geschäfte, milliardenschwerer Gewinnausschüttungen an sich selbst und anhaltender Skandale rund um eine mögliche Ausbeutung auf OnlyFans.

Ein Statement mit politischer Dimension

Ikkimels Entscheidung für Maloum ist somit nicht nur ein geschäftlicher Schritt, sondern auch ein politisches Statement. Die Rapperin positioniert sich bewusst gegen einen umstrittenen Milliardär und setzt auf ein alternatives Modell. Dieser Move unterstreicht einmal mehr ihr Image als provokative und prinzipientreue Künstlerin, die nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihren geschäftlichen Entscheidungen Aufmerksamkeit erregt.

Die Entwicklung zeigt, wie sich die Landschaft der Erotik- und Content-Plattformen ständig verändert. Während OnlyFans lange Zeit dominierte, entstehen nun vermehrt Alternativen wie Maloum, die nicht nur technisch konkurrenzfähig sind, sondern auch ethische und politische Aspekte in den Vordergrund stellen. Für Künstler wie Ikkimel bietet dies neue Möglichkeiten, ihre Reichweite zu monetarisieren, ohne dabei ihre Prinzipien zu kompromittieren.

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