Ex-GZSZ-Star Isabell Horn führt offene Beziehung: „Da war die leise Frage: War das schon alles?“
Isabell Horn, die bekannte ehemalige Schauspielerin aus der Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, hat sich auf Instagram zu ihrer unkonventionellen Partnerschaft geäußert. Die 42-Jährige und ihr Lebensgefährte Jens Ackermann (41) haben ihre Beziehung geöffnet, was bei vielen Fans für Überraschung sorgte.
Von Routine zu neuen Freiheiten
Nach zwölf Jahren gemeinsamer Zeit beschreibt Horn eine Mischung aus tiefer Liebe und Vertrauen, aber auch aus eingeschliffener Routine. Der entscheidende Schritt zur Öffnung der Beziehung sei nicht als Rettungsversuch gedacht gewesen, sondern als Antwort auf die Frage: „War das schon alles? Oder gibt es noch mehr Ehrlichkeit zwischen uns?“
Bereits vor einem Jahr hatte Horn in einem Podcast angedeutet, dass sie und Ackermann dieses Partnerschaftsmodell ausprobieren würden. Heute zieht sie eine positive Bilanz und betont, dass beide Seiten verständlich seien: „Einige feiern es. Andere finden es komplett daneben. Und ganz ehrlich? Ich verstehe beide Seiten.“
Mehr Tiefe durch offene Kommunikation
Für das Paar scheint die Entscheidung zu funktionieren. Horn berichtet von gesteigerter Kommunikation und größerer Ehrlichkeit: „Wir reden mehr. Wir hinterfragen mehr. Wir sind ehrlicher als je zuvor. Und ja... Das ist manchmal auch unbequem.“
Regeln gebe es zwar, aber keine starren Vorgaben. Wichtig seien drei Grundpfeiler:
- Ehrlichkeit
- Respekt
- Verantwortung füreinander
Horn stellt klar, dass sie nicht ständig mit anderen unterwegs seien und dass Vertrauen wichtiger sei als jedes Detail. Die beiden Kinder des Paares, Tochter Ella (geboren 2017) und Sohn Fritz (geboren 2019), wüchsen in einem stabilen Zuhause mit liebevollen und respektvollen Eltern auf.
Kein Allheilmittel für kaputte Beziehungen
Die Schauspielerin versteht zwar, dass viele Menschen Vorbehalte gegenüber offenen Beziehungen haben – Stichworte wie Eifersucht oder Verletzungsgefahr –, aber sie kritisiert vorschnelle Urteile. Häufig höre sie Sätze wie:
- „Euch fehlt doch was“
- „Das hält eh nicht“
- „Am Ende wird einer verletzt“
Dennoch warnt Horn davor, eine offene Beziehung als Reparaturwerkzeug zu missverstehen: „Ich sage ganz ehrlich: Wenn eine Beziehung kaputt ist, dann wird sie durch Öffnung nicht besser. Im Gegenteil.“ Sie betont, dass dieses Modell nicht für jedes Paar geeignet sei, aber dass nicht jede Beziehung gleich aussehen müsse, um richtig zu sein.
Für Horn und Ackermann scheint der Schritt genau der richtige gewesen zu sein, um ihrer langjährigen Partnerschaft neue Impulse und mehr Tiefe zu verleihen.



