Emotionaler Abschied im 'Riverboat': Kim Fisher widmet Sendung verstorbenem Kollegen
In der fast zweistündigen Ausgabe des MDR-Talkshows 'Riverboat' am Freitag, dem 27. Februar 2026, kam es zu einem bewegenden Moment, der die sonst so lebhafte Atmosphäre nachhaltig prägte. Moderatorin Kim Fisher, bekannt für ihre professionelle und zugängliche Art, kämpfte sichtlich mit den Tränen, als sie den plötzlichen Tod eines langjährigen Kollegen thematisierte.
Ein Tag voller Vorahnungen und schwerer Nachrichten
'Ich komme jetzt zu einem Punkt – da habe ich mich den ganzen Tag vor gegraust', begann Fisher ihre ergreifende Ansprache gegen Ende der Sendung. Die 56-jährige Moderatorin, die zuvor intensive Gespräche mit prominenten Gästen wie Sabin Tambrea, Fritz Karl, Monika Baumgartner, Paul Panzer, Gunda Niemann-Stirnemann, Toni Kraus und Lea Diehl geführt hatte, zeigte eine unerwartet verletzliche Seite.
Mit feuchten Augen erklärte sie, dass diese besondere 'Riverboat'-Folge jemandem gewidmet sei, 'der eigentlich auch an dieser Sendung heute hätte mitarbeiten sollen und nicht mehr da ist'. Die Worte trafen nicht nur das Studio-Publikum, sondern auch die Zuschauer vor den Bildschirmen zutiefst.
Trauer um den TV-Redakteur Dirk Ebert
Bei dem Verstorbenen handelte es sich um den erfahrenen TV-Redakteur Dirk Ebert, wie Fisher unter Tränen offenbarte. 'Dirk, wir wünschen dir eine gute Reise', sagte sie mit fast erstickter Stimme und fügte emotional hinzu: 'Gott, ich wollte das so nicht – und wir danken dir für all diese wundervollen Jahre mit dir zusammen.'
Der erfahrene Medienmann war Medienberichten zufolge bereits seit Anfang der 2000er-Jahre für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) tätig und hatte noch kurz vor der aktuellen Aufzeichnung Vorgespräche mit den prominenten Studiogästen geführt. Sein plötzlicher Tod hatte die Agentur Dos Santos Entertainment bereits einige Tage zuvor in den sozialen Medien bekannt gegeben und damit eine Welle der Anteilnahme ausgelöst.
Gedrückte Stimmung im gesamten Studio
Auch Co-Moderator Klaus Brinkbäumer, normalerweise für seine souveräne Präsenz bekannt, war sichtlich gerührt und kämpfte mit den Tränen. Die sonst so lebendige Atmosphäre im 'Riverboat'-Studio wich einer nachdenklichen und gedrückten Stimmung, die selbst die erfahrenen Moderatoren nicht verbergen konnten.
Fisher reflektierte abschließend die emotionale Situation mit den Worten: 'Ja, meine Damen und Herren, jetzt habe ich Sie auch alle ein bisschen geschockt, aber so ist das Leben.' Diese ehrliche und unverblümte Reaktion unterstrich die menschliche Dimension, die selbst in der oft glanzvollen Welt des Fernsehens nicht fehlt.
Die Sendung, die normalerweise für ihre unterhaltsamen Gespräche und lockeren Momente bekannt ist, zeigte an diesem Abend eine seltene Tiefe und verwandelte sich in ein bewegendes Requiem für einen geschätzten Kollegen. Die Offenheit, mit der Fisher ihre Trauer teilte, schuf einen authentischen Moment fernab jeder Inszenierung, der den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird.



