Harald Martenstein schreibt an Yasmine Pahlavi: Liebe jenseits von Tabus
Martenstein an Pahlavi: Liebe jenseits von Tabus

Harald Martenstein schreibt persönliche Kolumne an Yasmine Pahlavi

Harald Martenstein, der bekannte Journalist und Autor, startet mit einer bemerkenswerten neuen täglichen Kolumne in der BILD. In seiner ersten Ausgabe richtet er sich direkt an Yasmine Pahlavi, die Ehefrau von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schahs des Iran.

Eine Liebesgeschichte gegen alle Konventionen

Martenstein beschreibt die außergewöhnliche Beziehung zwischen Yasmine und Reza Pahlavi, die vor 42 Jahren auf dem Flughafen von Washington begann. Damals war Yasmine gerade 15 Jahre alt und angehende Studentin, während Reza 23 war. Zwei Jahre später heirateten die beiden in den USA, eine Verbindung, die nach Martensteins Worten in Deutschland heute bereits durch ein einfaches Kompliment als Tabubruch gelten würde.

Die Journalistenlegende betont, dass Yasmine Pahlavi für ihren Mann „weder Schmuck noch Spielzeug“ wurde, sondern als Anwältin eine beeindruckende Karriere machte. Martenstein stellt fest: „Die Liebe ist manchmal stärker als Gesetze, als Sitten und Tabus.“

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Persönliche Herausforderungen und politische Bedeutung

Martenstein erwähnt auch die persönlichen Herausforderungen, die Yasmine Pahlavi bewältigen musste, darunter eine schwere Krebserkrankung vor einigen Jahren. Gleichzeitig hebt er die politische Dimension der Familie hervor: Viele in der iranischen Opposition würden Reza Pahlavi nach einem möglichen Sturz des Mullah-Regimes gerne als Staatschef sehen.

Das Paar hat drei Töchter und führt nach wie vor eine enge Beziehung. In einem aktuellen Interview bezeichnete Yasmine Pahlavi ihre Begegnung mit Reza als „Glück“ – eine Einschätzung, die Martenstein in seiner Kolumne ausdrücklich teilt und für die Zukunft wünscht.

Appell an differenzierte Betrachtung

Martenstein schließt mit einem Appell an seine Leser: „Wer urteilt, sollte den Einzelfall kennen.“ Er betont, dass viele Menschen solche Beziehungen als empörend empfinden könnten, sie aber letztlich einfach menschlich seien. Die Kolumne endet mit herzlichen Wünschen für das Paar und der Einladung an Leser, ihre Meinung zu äußern.

Die neue tägliche Kolumne von Harald Martenstein verspricht damit persönliche, nachdenkliche und manchmal provokante Betrachtungen zu gesellschaftlichen Themen – beginnend mit dieser bewegenden Hommage an eine Liebe, die Grenzen überwand.

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