Pfarrer scheitert bei Wer wird Millionär? trotz Jauchs Warnung - Nur 500 Euro für Hausrenovierung
Pfarrer scheitert bei WWM trotz Jauchs Warnung - nur 500 Euro

Pfarrer Alexander Brandl scheitert bei Wer wird Millionär? trotz Jauchs Warnung

Im großen Oster-Special von "Wer wird Millionär?" mit Moderator Günther Jauch erlebte Pfarrer Alexander Brandl eine bittere Enttäuschung. Der erste Kandidat der Sendung am Ostermontag verließ das Studio mit lediglich 500 Euro, obwohl er dringend Geld für die Renovierung seines 300 Jahre alten Hauses benötigte.

Überraschende Kandidatur durch Schwiegereltern

Das Publikum erfuhr durch ein Rückblicksvideo, dass Brandl von seinen Schwiegereltern für die Quizshow angemeldet worden war. Der Pfarrer und sein Ehemann wohnen seit über einem Jahr bei den Schwiegereltern, weil sich die Sanierung ihres eigenen Hauses immer weiter verzögert. "Es ist schön, dass Alexander da ist. Es ist aber auch schön, wenn er wieder geht", kommentierte der Schwiegervater die beengte Wohnsituation im Video.

Die gezeigten Zustände waren dem ordentlichen Pfarrer sichtlich unangenehm. "Das sind Dinge, die man von sich nicht im Fernsehen sehen möchte", gestand Brandl gegenüber Günther Jauch. Ein großer Gewinn bei "Wer wird Millionär?" sollte Abhilfe schaffen - das Paar benötigte zwischen 32.000 und 64.000 Euro für die dringenden Renovierungsarbeiten.

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Selbstsicherheit führt zum frühen Aus

Mit vier Jokern plus dem speziellen Osterjoker schien das Vorhaben machbar. Bis zur 2.000-Euro-Frage meisterte Brandl das Quiz souverän. Doch dann kam die historische Frage nach der einstigen Hauptstadt des Freistaats Schaumburg-Lippe.

Zur Auswahl standen Backeburg, Bückeburg, Knackeburg und Knickeburg. "Backeburg ist das Einzige, was irgendwie klingt in meinem Ohr", überlegte der Kandidat laut. Trotz mehrerer Warnungen von Moderator Günther Jauch blieb Brandl bei seiner ersten Wahl: "Es ist A: Backeburg".

"Weil sie die anderen nicht kennen", wollte Jauch wissen und versuchte, den Pfarrer umzustimmen. Der Moderator wies deutlich auf das Risiko hin und erinnerte daran, dass Brandl noch vier Joker zur Verfügung hatte. Doch der Kandidat blieb hartnäckig bei seiner Entscheidung.

Schockiertes Aus mit finanziellen Konsequenzen

"Es ist Bückeburg", verkündete Jauch die richtige Antwort. Alexander Brandl wirkte geschockt über sein frühes Aus: "Ernsthaft? Krass, krass! Wow, wow", stammelte er sichtlich überrascht. Günther Jauch schien dies leid zu tun: "Sie gehen mit 500 Euro nach Hause", fasste er die Situation zusammen.

"Das wird schwierig mit dem Ausziehen. Was machen wir jetzt? Können Sie ein Gelübde abgeben, ein Versprechen?", fragte der Moderator besorgt. "Ist jetzt so. Krass. Hätte ich im Leben nicht gedacht", stellte sich Brandl seinem frühen Aus. Nun müssen er, sein Mann und die Schwiegereltern wohl doch noch länger mit der beengten Wohnsituation leben.

Perspektiven nach dem Quiz-Debakel

Abschließend wollte Jauch wissen: "Was ist jetzt mit den Kisten?" - eine Anspielung auf das überfüllte Gästezimmer. "Wir finden eine Lösung. Das muss ich jetzt wohl selbst mehr anpacken", antwortete Brandl resigniert. Und fügte hinzu: "Das war nicht der Plan."

Die Sendung zeigte einmal mehr, wie schnell sich in der Quizshow Fortuna wenden kann. Trotz guter Vorbereitung und mehrerer Joker reichte ein Moment der Selbstüberschätzung, um alle Hoffnungen auf die dringend benötigte Hausrenovierung zunichte zu machen. Für Pfarrer Alexander Brandl und seine Familie bedeutet dies weiteres Warten auf bessere Wohnverhältnisse.

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