Skurriler RTL-Stream mit Raab und Bully: Fußball-Experte als Namenshelfer beim Deutschland-Spiel
Die deutsche Nationalmannschaft gewann ihr erstes Testspiel im WM-Jahr 2026 in der Schweiz mit 4:3. Parallel zur sportlichen Begegnung lief im Netz eine ganz eigene Show: Auf RTL+ und YouTube begleiteten Stefan Raab und Michael „Bully“ Herbig die Partie auf ihre unverwechselbare Weise.
Experte als Ordnungshüter im Chaos
Schon nach wenigen Sekunden wurde deutlich, dass Fußball-Analyse hier eine untergeordnete Rolle spielte. Damit die beiden Moderatoren überhaupt wussten, wer gerade am Ball war, saß Experte Tobias Gensler daneben und versuchte, Ordnung ins Chaos zu bringen. Raab interessierte sich derweil lieber für Nebensächlichkeiten – etwa dafür, welcher Spieler gerade auf den Rasen spuckte.
Nach zehn Minuten folgte der erste skurrile Höhepunkt. Raab grinste breit und sagte: „Weißt du, was ich schade finde? Dass der Schade auf der Bank sitzt.“ Bully konterte trocken: „Ich hatte eine Wette laufen, wie lange du für diesen Spruch brauchst.“ Es folgte betretenes Schweigen im Studio.
Witze gehen zwischen Studio und Wohnzimmer verloren
Dies war nicht der einzige Moment, bei dem der Witz irgendwo zwischen Studio und Wohnzimmer verloren ging. Raab legte nach und spottete über Oliver Baumann und Hoffenheim. „Baumann ist aufgeregt, vor mehr als 15 Zuschauern zu spielen. Weil in Hoffenheim ist ja nichts los.“ Bully verstand gar nichts, Raab erklärte mehrfach, aber der Lacher wollte einfach nicht kommen.
Als die Schweiz durch Ndoye in Führung ging, staunte Bully: „Mit Links! Wie sieht das denn aus?“ Raab suchte prompt einen Schuldigen. „Wem schieben wir es in die Schuhe?“ Das Trio einigte sich schließlich auf Jonathan Tah, der von Bully versehentlich „Tané“ getauft wurde.
Von Sommerhaus der Stars bis zu Glocken
Nach einigen Minuten Leerlauf nahm sich Raab plötzlich Florian Wirtz vor: „Wenn der nicht Fußball spielen könnte, wäre er ein Kandidat fürs Sommerhaus der Stars.“ Kurz darauf klingelte es – zumindest akustisch. „Oh, ich höre Glocken?“, wunderte sich Raab. Bully blieb eiskalt: „Ja, das sind meine.“
Und als wäre das alles nicht schon skurril genug, stimmten die beiden in der 33. Minute auch noch ein Mini-Ständchen für Manuel Neuer an, der am Samstag 40 Jahre alt geworden war. Sechs Sekunden Gesang – dann ging es zurück in den Wahnsinn.
Emotionale Ausbrüche und Instagram-Abenteuer
Als Deutschland das 1:2 kassierte, wurde es kurz emotional. „Leck mich!“, entfuhr es Raab. Bully blieb sachlich: „Traumtor! Muss man anerkennen.“ Sekunden später diskutierten beide, ob man nicht einfach „alle auswechseln“ sollte. Zwischendurch wurde noch darüber gerätselt, ob Gnabry gerade einen „Espresso“- oder „Süppchen“-Jubel zeigte. Dazu fragte Raab: „War der Sané überhaupt mal am Ball?“
Die nächste Überraschung folgte in der Halbzeit: Das Duo entdeckte die „Live“-Funktion bei Instagram für sich, sprach dort mehrfach genüsslich mit den Followern – vergaß aber beim Wiederanpfiff das Spiel. Raab selbst merkte irgendwann: „Ich muss mich jetzt mal ein bisschen aufs Spiel konzentrieren, sonst werden sie hier sauer bei RTL.“ Zu spät! Er schilderte zudem: „Manche Follower sind ja richtig asozial.“
Torvorhersage und abschließende Hoffnung
Kein Halten mehr gab es bei Raab, als Florian Wirtz das 2:3 erzielte. Vorher hatte er nicht nur erneut fünfmal seine Show am Samstag angekündigt, sondern auch das Tor des Liverpool-Profis vorhergesagt.
Als Fazit blieb Bully da nur übrig: „Ich hoffe, wir sind Ihnen nicht zu sehr auf den Geist gegangen.“ Die Antwort vieler Zuschauer dürfte klar gewesen sein. Der Stream war eine Mischung aus Chaos, skurrilen Einlagen und einer Prise Fußball – mit einem Experten, der ständig die Spielernamen nachreichen musste.



