Ralf Schmitz testet Schwarmintelligenz in neuem RTL-Quiz
Schmitz testet Schwarmintelligenz in neuem RTL-Quiz

Neues RTL-Quiz: Ralf Schmitz testet die Schwarmintelligenz

Köln – Montagabend, 20.15 Uhr, RTL – ein Sendeplatz, der seit Jahren untrennbar mit Günther Jauch und „Wer wird Millionär?“ verbunden ist. Doch an diesem Montag, dem 27. April, übernimmt ein anderer das Ruder: Ralf Schmitz. Der 51-jährige Comedian und Moderator präsentiert die neue Sendung „Die Weisheit der Vielen – Die Show des skurrilen Wissens“. Das Konzept: Ein Kandidat tritt gegen ein 200-köpfiges Publikum an und muss Schätzfragen beantworten, etwa: „Wie viele Klopapierrollen verbrauchen wir pro Kopf im Jahr?“ Dabei geht es nicht um Faktenwissen, sondern um die Fähigkeit, die kollektive Intelligenz der Gruppe zu übertreffen. Die Schwarmintelligenz liege oft erstaunlich richtig, so die Idee des Formats.

Schmitz als Moderator: Schnell, witzig und nah am Menschen

Ralf Schmitz ist bekannt für seine schnelle Auffassungsgabe und seinen humorvollen Umgang mit Kandidaten. In der neuen Show zeigt er sich gewohnt redegewandt. „Nur 'Guten Tag' und 'Auf Wiedersehen' zu sagen, wäre mir als Moderator zu dröge“, erklärte er der dpa. Vielmehr freut er sich über kuriose Antworten, wie die einer Kandidatin, die bei einer Aufzeichnung so weit danebenlag, dass die Skala erweitert werden musste. Für Schmitz steckt hinter jeder Schätzung eine Geschichte, die es zu erzählen gilt. Diese Fähigkeit hat er bereits in Formaten wie der Impro-Comedy „Schillerstraße“ oder der Kuppelshow „Take Me Out“ unter Beweis gestellt.

Rückkehr zu RTL nach Sat.1-Exklusivvertrag

Für RTL ist Schmitz kein Neuling. Jahrelang prägte er das Programm, bevor er 2020 einen Exklusivvertrag mit dem Konkurrenten Sat.1 unterschrieb. Nun kehrt er zurück – betont unaufgeregt. „Ich würde es nicht unbedingt als klassische Rückkehr bezeichnen“, sagte er. Entscheidend sei für ihn heute der Inhalt einer Sendung. Dass die neue Show ausgerechnet auf dem traditionsreichen „Wer wird Millionär?“-Sendeplatz läuft, empfindet er als „kleine Ehre“. Er sieht Parallelen zwischen den Formaten: „Es ist dieses 'Menschelnde' in einem klaren Quiz-Korsett, das Herr Jauch großartig macht.“ Auch in seiner Show stehe der Mensch im Mittelpunkt.

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Diplomatische Mischung aus Bauchgefühl und Rat

Auf die Frage, ob er eher auf sein Bauchgefühl oder auf Ratschläge von außen setze, antwortete Schmitz diplomatisch: beides. „Ich glaube im Leben an die Mischung. Nur auf das Bauchgefühl zu hören, kann trügerisch sein, weil da auch Ängste oder Euphorie mitspielen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich zu informieren und verschiedene Meinungen einzuholen.“ Am Ende müsse man aber auch auf sich selbst vertrauen. Dieser Ansatz könnte auch die Zukunft der Show bestimmen. Zunächst sind drei Folgen geplant. Ob es mehr werden, lässt sich derzeit nur grob schätzen – ganz im Sinne des Formats.

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