CNN-Gründer Ted Turner mit 87 Jahren gestorben
Ted Turner mit 87 Jahren gestorben

Tallahassee (Florida) – Ted Turner war keiner dieser Männer, die einfach nur reich wurden. Er war einer, der die Welt verändert hat – laut, unbequem, visionär. Einer, der Dinge gemacht hat, von denen andere sagten: Das funktioniert nie. Er faszinierte die Menschen! Seine Ex-Frau, Hollywood-Ikone Jane Fonda (88), liebte ihn so sehr, dass sie ihre Filmkarriere auf Eis legte.

CNN-Gründer Ted Turner gestorben

Wie ein Sprecher der Turner-Familie der „New York Times“ mitteilte, ist der Medienmogul im Alter von 87 Jahren verstorben. Als Turner 1980 CNN gründete, hielten viele das für eine absurde Idee. Ein TV-Sender, der rund um die Uhr Nachrichten sendet? Wer sollte das sehen wollen? Turner sah etwas, was andere nicht sahen: dass Menschen jederzeit wissen wollen, was in der Welt passiert. Heute wirkt das selbstverständlich – damals war es revolutionär. CNN hat die Art, wie wir Nachrichten konsumieren, für immer verändert.

Ein Leben voller Extreme

Ted Turner war Milliardär, Provokateur und Segler. Er war aber nicht nur Medienpionier. Er war auch ein Mann der Extreme. Segler, Milliardär, Provokateur, Philanthrop. Er gewann den America’s Cup, kaufte die Atlanta Braves und machte sie zum „Team von ganz Amerika“, und er scheute nie davor zurück, seine Meinung zu sagen – egal, wie unpopulär sie war. Von 1991 bis 2001 war er mit Hollywood-Ikone Jane Fonda verheiratet. Was ihn für Jung und Alt spannend macht, ist genau diese Mischung: Er war gleichzeitig Unternehmer und Abenteurer, Träumer und Macher. Für die Älteren ist er der Mann, der Fernsehen neu erfunden hat. Für Jüngere ist er ein Beispiel dafür, dass große Ideen oft zuerst belächelt werden – und gerade deshalb verfolgt werden müssen. Auch privat führte Turner ein bewegtes Leben. Dreimal war er verheiratet: mit Judy Nye, mit Jane Shirley Smith und später eben mit Fonda. Aus den Ehen mit Nye und Smith gingen fünf Kinder hervor.

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Jane Fonda zog sich aus dem Filmgeschäft zurück

Besonders diese Beziehung prägte sein öffentliches Bild. Als sich die beiden Anfang der 1990er-Jahre begegneten, waren sie bereits Ikonen – er als Medienmogul, sie als Oscarpreisträgerin, Aktivistin und Fitness-Pionierin. Ihre Ehe war eine Verbindung zweier Welten: Hollywood und Milliardenbusiness, politisches Engagement und unternehmerischer Größenwille. Fonda zog sich damals sogar zeitweise aus dem Filmgeschäft zurück und wurde Teil von Turners Leben zwischen Ranches, Medienimperium und öffentlicher Bühne.

„Ich dachte, es würde für immer sein“, sagte sie 2023 der US-Plattform „Entertainment Tonight“. Gleichzeitig brachte sie ihre eigene Geschichte mit – geprägt von politischem Aktivismus und einem starken Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Genau darin lag auch die Spannung dieser Beziehung: zwei sehr starke Persönlichkeiten, die einander anzogen, aber nicht dauerhaft nebeneinander bestehen konnten.

Nach der Scheidung sprach Fonda dennoch immer wieder mit Respekt und Wärme über Turner. Sie beschrieb die gemeinsame Zeit als prägend, voller Energie und Widersprüche. Es war keine einfache Ehe – aber eine, die beide verändert hat. Und vielleicht war sie gerade deshalb so bedeutend. Vor Fonda hatte Turner bereits zwei lange Ehen geführt: mit Judy Nye und mit Jane Shirley Smith, mit der er über zwei Jahrzehnte verheiratet war. Insgesamt hatte er fünf Kinder.

Ein Vermächtnis des Mutes

Ted Turner im Jahr 2004 bei einer Veranstaltung in Los Angeles im Kreise seiner Familie. Aus zwei Ehen hat er fünf Kinder: die zwei Töchter Laura und Jennie sowie die drei Söhne Robert, Reed und Rhett. Turner hatte auch dunklere Kapitel: persönliche Krisen, kontroverse Aussagen, wirtschaftliche Rückschläge. Aber genau das macht seine Geschichte menschlich. Er war kein glatt polierter Held, sondern jemand, der gefallen ist und wieder aufgestanden ist. Vielleicht ist das sein größtes Vermächtnis: der Mut, groß zu denken. Nicht zu warten, bis alle überzeugt sind.

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