Meta-Chef Zuckerberg vor Gericht: Klage wegen Social-Media-Sucht bei Jugendlichen
Zuckerberg vor Gericht wegen Social-Media-Sucht

Meta-Chef Zuckerberg muss vor Gericht aussagen

In einem aufsehenerregenden Gerichtsprozess muss Meta-Chef Mark Zuckerberg (41) persönlich aussagen. Der Vorwurf: Seine Plattformen, insbesondere Instagram, sollen Kinder und Jugendliche bewusst abhängig machen und ihnen erheblichen Schaden zufügen. Die Klage wurde von einer 20-Jährigen eingereicht, die unter einer schweren Social-Media-Sucht leidet.

Milliardenschwere Konsequenzen für Tech-Giganten

Fachleute vergleichen das Verfahren bereits mit historischen Urteilen gegen Tabak-Konzerne. Eine Verurteilung von Instagram könnte die gesamte Tech-Branche in ihren Grundfesten erschüttern und zu milliardenschweren Schadensersatzforderungen führen. Die Anwälte der Klägerin wollen Zuckerberg direkt zu den Geschäftspraktiken von Meta befragen.

Der CEO des Konzerns, zu dem auch Facebook gehört, muss unter Eid Stellung nehmen. Die zentrale Frage lautet, ob Meta wissentlich Algorithmen und Features einsetzt, die bei jungen Nutzern eine Abhängigkeit fördern. Experten warnen vor den langfristigen psychischen und sozialen Folgen einer exzessiven Social-Media-Nutzung.

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Ein Präzedenzfall mit globaler Bedeutung

Der Prozess wird international mit großer Spannung verfolgt. Sollte das Gericht den Vorwürfen stattgeben, könnte dies eine Welle ähnlicher Klagen in anderen Ländern auslösen. Die Tech-Unternehmen müssten ihre Geschäftsmodelle grundlegend überdenken und mehr Verantwortung für die Nutzersicherheit übernehmen.

Die Klägerin und ihre Anwälte argumentieren, dass Meta bewusst die Vulnerabilität junger Menschen ausnutze, um die Nutzungsdauer und damit die Werbeeinnahmen zu maximieren. Die Beweisaufnahme wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern und interne Dokumente des Konzerns offenlegen.

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