Cameron McEvoy bricht 16 Jahre alten Weltrekord über 50 Meter Freistil
Damit hat kaum jemand gerechnet: Der australische Olympiasieger Cameron McEvoy hat bei den China Open in Shenzhen den mehr als 16 Jahre alten Weltrekord über 50 Meter Freistil gebrochen. Der 31-Jährige benötigte am Freitag über die Sprintstrecke sensationelle 20,88 Sekunden und war damit um drei Hundertstel schneller als der bisherige Rekordhalter César Cielo aus Brasilien. „Es ist verrückt“, sagte McEvoy nach seinem historischen Rennen.
Rekord ohne Hightechanzug: Eine besondere Leistung
Der Weltrekord über 50 Meter Freistil bestand seit November 2009, als Cielo noch im Hightechanzug unterwegs war, der schnellere Zeiten ermöglichte. McEvoys Leistung ist daher umso bemerkenswerter, da er ohne diese technische Unterstützung schwamm und dennoch eine neue Bestmarke setzte. Dies unterstreicht die außergewöhnliche Form des Australiers in dieser Saison.
Überlegener Sieg in Shenzhen
Bei seinem Rekordrennen in Shenzhen ließ McEvoy die Konkurrenz deutlich hinter sich. US-Schwimmer Jack Alexy (21,57 Sekunden) und Rio-Olympiasieger Kyle Chalmers (22,01 Sekunden) blieben fast eine Körperlänge zurück. Der ehemalige Rekordhalter César Cielo gratulierte bei Instagram mit den Worten: „Blitzschnell, Cam! Unglaublich!“ Die Reaktionen aus der Schwimmwelt zeigen die Bedeutung dieses Moments für den Sport.
McEvoys Leistung markiert einen historischen Meilenstein im Schwimmsport, da es selten ist, dass ein so langlebiger Rekord gebrochen wird. Die China Open haben sich damit als Austragungsort für spektakuläre Wettkämpfe etabliert. Experten diskutieren nun, ob dieser Rekord in den kommenden Jahren Bestand haben wird oder ob neue Talente die Messlatte noch höher legen können.



