Hape Kerkeling lehnt Eintrittsgeld für Kölner Dom entschieden ab
Der bekannte Entertainer Hape Kerkeling hat sich in einem aktuellen Interview deutlich gegen die geplanten Eintrittsgelder für den Kölner Dom ausgesprochen. „Unmöglich! Das geht nicht“, erklärte der Schauspieler und Buchautor gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit Nachdruck. „Die Zeiten ändern sich – aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?“
Domkapitel plant Eintrittsgelder für Touristen
Das Domkapitel hatte in den vergangenen Wochen angekündigt, dass in Zukunft von Touristen Eintrittsgeld verlangt werden soll. Mit diesen Einnahmen sollen die deutlich gestiegenen Kosten für die Pflege, den Schutz und den laufenden Betrieb des weltberühmten Gotteshauses gedeckt werden. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben Gottesdienstbesucher, Betende sowie Mitglieder des traditionsreichen Zentral-Dombau-Vereins, die weiterhin kostenfreien Zugang erhalten.
Kardinal Woelki im neuen Horst-Schlämmer-Film
In dem Gespräch verriet Hape Kerkeling zudem interessante Details über seinen neuen Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“, in dem sowohl der Kölner Dom als auch der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki eine prominente Rolle spielen. „Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott“, erläuterte Kerkeling seine Motivation. „Und deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?“
Der Entertainer zeigte sich überrascht von der positiven Reaktion des Kardinals: „Ich war dann schon sehr erstaunt, dass Herr Woelki tatsächlich zugesagt hat. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.“ Diese unerwartete Zusage bereichert den Film um eine besondere spirituelle Dimension und unterstreicht die Verbindung zwischen lokaler Identität und universellen Glücksfragen.



