Ostern und der Frühling: Wie die Auferstehungshoffnung unseren Glauben stärkt
Ostern und Frühling: Hoffnung auf Auferstehung im Glauben

Ostern und der Frühling: Wie die Auferstehungshoffnung unseren Glauben stärkt

Zu jeder Zeit suchen Menschen nach Hoffnung und Zuversicht, um Halt und Orientierung im Leben zu finden. An dieser Stelle kommen Pastoren und kirchliche Mitarbeiter der Region zu Wort, um spirituelle Impulse zu geben. Heute spricht Marie-Luise Bedia Cordova, Gemeindepädagogin in der Kirchengemeinde Malchin-Hohen Mistorf, über die Bedeutung von Ostern und der Auferstehung.

Das Fest der Auferstehung als zentrales Glaubensereignis

In zwei Wochen feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Es ist das wichtigste Fest im christlichen Glauben, doch gleichzeitig fällt es vielen schwer, es mit dem Verstand zu begreifen. Jesus hat den Tod überwunden und ist lebendig geworden, was immense Hoffnung schenkt. Wie gut, dass uns der jährliche Frühling dabei hilft, dieses Wunder zu verstehen.

Der Frühling als lebendiges Sinnbild für die Auferstehung

Der Frühling dient als kraftvolle Metapher für die Auferstehung und erleichtert das Verständnis dieses Glaubensgeheimnisses. In der Natur wird sichtbar, was unmöglich erscheint: Aus scheinbar totem Holz entfaltet sich erstes Grün, und aus grauer Erde sprießen Schneeglöckchen und Krokusse in schönster Pracht. Das Licht vertreibt das Dunkel, die Tage werden heller und länger, die Wärme mildert die Kälte, und das Leben überwindet den Tod. Diese natürlichen Prozesse spiegeln die christliche Hoffnung wider, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

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Die persönliche Dimension der Auferstehungshoffnung

Jesus selbst hat den Tod überwunden, und diese Hoffnung gilt auch für uns, wenn wir sterben. Gottes Zusage lautet, dass wir das ewige Leben haben werden, wie im Glaubensbekenntnis betont wird: „Ich glaube an die Auferstehung und das ewige Leben.“ Vor einigen Wochen wurde ein guter Freund beerdigt, dessen einfacher und tief verwurzelter Glaube ein Vorbild war. Sein Tod hat das Thema Auferstehung und ewiges Leben bei den Kindern der Gemeindepädagogin hochaktuell gemacht und wirft immer wieder neue Fragen auf.

Kinderfragen und die Vorstellung vom Himmel

Die Kinder stellen Fragen wie: Ist es schön bei Gott? Gibt es im Himmel nur Frieden? Kann man dort alles essen? Sind dort alle gesund? Es fällt nicht leicht, Antworten zu finden, die die Kinder zufriedenstellen. Für sie ist der Himmel ein Ort in den Wolken, ähnlich einem Schlaraffenland, wo die Toten uns zuschauen. In der Vorstellung von Marie-Luise Bedia Cordova ist der Himmel jedoch kein lokaler Ort, sondern eher eine andere Dimension, frei von Zeit und Raum, ein Jenseits, in dem wir heil und ganz bei Gott im Frieden sind, unabhängig von materiellen und menschlichen Bedürfnissen.

Die bleibende Hoffnung des Osterfestes

Die schönste Hoffnung, die das bevorstehende Osterfest schenken kann, ist die Gewissheit, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Es gibt ein „Happy End“ oder besser gesagt ein Glück, das niemals endet, wenn wir in Gottes Ewigkeit sind. Diese Botschaft stärkt den Glauben und gibt Kraft in schwierigen Zeiten. Gott segne und behüte Sie an Leib und Seele, wünscht Ihre Gemeindepädagogin Marie-Luise Bedia Cordova aus Malchin.

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