Seit 23 Jahren ausreisepflichtig: Abgelehnter Asylbewerber kassiert 7250 Euro monatlich
In einem bemerkenswerten Fall von Sozialleistungsbezug erhält der abgelehnte Asylbewerber Huso B. aus Bosnien jeden Monat 7250,77 Euro vom deutschen Staat. Diese Summe wird für ihn, seine Ehefrau und seine acht Kinder ausgezahlt, obwohl er seit 23 Jahren ausreisepflichtig ist.
Behörden-Irrsinn und gerichtliche Suche
Die Situation wird noch absurder durch die Tatsache, dass das Amtsgericht Köln im Dezember letzten Jahres vergeblich nach Huso B. suchte, als er wegen des Vorwurfs des Betruges vor Gericht erscheinen sollte. Während die Justiz ihn nicht fand, gelang es BILD, den Mann aufzuspüren und zu lokalisieren.
Der Fall wirft ernste Fragen auf bezüglich der Effizienz der Behörden und der Kontrolle von Sozialleistungen. Trotz seiner langjährigen Ausreisepflicht und einem anhängigen Betrugsverfahren bleibt Huso B. weiterhin in Deutschland und bezieht hohe staatliche Unterstützung.
Dieser Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit für eine Überprüfung und Verschärfung der Verfahren in solchen Fällen, um Missbrauch zu verhindern und die Integrität des Sozialsystems zu wahren.



