Eltern und Mitarbeiter wehren sich gegen drohende Schließung der Kita Spatzennest
In Köthen formiert sich erheblicher Widerstand gegen die geplante Schließung der Kindertagesstätte Spatzennest. Nach der Insolvenz der Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Trägerorganisation steht die beliebte Einrichtung vor dem Aus. Betroffene Eltern und Mitarbeiterinnen wollen sich diese Entwicklung nicht gefallen lassen und haben für Dienstag eine öffentliche Demonstration organisiert.
Protestaktion vor dem Rathaus geplant
Die Protestierenden planen, sich am Dienstag ab 16 Uhr vor dem Rathaus in Köthen zu versammeln. Unter dem Motto „für den Erhalt unserer Kita, für unsere Familien, für unsere Zukunft“ wollen sie lautstark auf ihre Situation aufmerksam machen. Die Demonstration soll ein klares Signal an die Verantwortlichen senden, dass die Schließung der Kita Spatzennest nicht hingenommen wird.
Die Eltern kritisieren insbesondere, dass mit der Schließung eine wichtige Betreuungsinfrastruktur für Familien in der Region verloren gehen würde. Viele Familien sind auf die zuverlässige und qualitativ hochwertige Betreuung in der Einrichtung angewiesen. Die Mitarbeiterinnen fürchten um ihre Arbeitsplätze und betonen die langjährige pädagogische Arbeit, die in der Kita geleistet wurde.
Hintergrund: Insolvenz der Awo als Auslöser
Die drohende Schließung der Kita Spatzennest ist eine direkte Folge der Insolvenz der Arbeiterwohlfahrt. Die Awo war über viele Jahre der verlässliche Träger der Einrichtung und garantierte deren Betrieb. Mit dem finanziellen Zusammenbruch der Organisation ist nun die Zukunft der Kindertagesstätte ungewiss.
Die Betroffenen hoffen, dass durch ihren öffentlichen Protest alternative Lösungen gefunden werden können. Sie fordern von der Stadt Köthen und anderen Verantwortlichen, sich für den Erhalt der Kita einzusetzen und nach Möglichkeiten zu suchen, den Betrieb auch ohne die Awo als Träger fortzuführen.
Die Demonstration am Dienstag wird als erster großer Schritt im Kampf um den Erhalt der Kita Spatzennest gesehen. Die Organisatoren rechnen mit breiter Unterstützung aus der Bevölkerung und hoffen auf mediale Aufmerksamkeit für ihr Anliegen.



