Landwirt rettet Kita-Pläne mit Spende: 1000 Euro für Spielgeräte in Mirow
Spende rettet Kita-Pläne: 1000 Euro für Spielgeräte in Mirow

Landwirt spendet 1000 Euro für Kitas in Mirow: Spielgeräte und Matscheplatz gerettet

In Mirow haben zwei Kindertagesstätten eine großzügige finanzielle Unterstützung erhalten, die ihre pädagogischen Pläne sichert und den Kindern neue Spielmöglichkeiten eröffnet. Christoph Jankl, Betriebsleiter der Schwarzer Landprodukte e.G. aus Schwarz, überreichte jeweils 500 Euro an die Kita des Familienzentrums und die private Kita Seepferdchen.

Spende finanziert Spielgeräte für Sprachkita mit 127 Kindern

Die Spende für das Familienzentrum in Mirow fließt direkt in neue Spielgeräte für die 127 Kinder, die dort die Sprachkita besuchen. Diese Einrichtung besteht bereits seit 1992 und wurde ursprünglich aus einer Elterninitiative heraus gegründet. „33 engagierte Erzieher kümmern sich hier täglich um die Kinder aus Mirow und der Umgebung“, erklärt Jens Domke, stellvertretender Leiter der Kita. Als Dankeschön für die großzügige Gabe bedankten sich die kleinen Besucher mit einem fröhlichen Lied und einer liebevoll selbstgebastelten Blume.

Rettender Anruf für Matscheplatz in privater Kita

In der privaten Kita Seepferdchen in der Strandstraße kommt die Spende genau zum richtigen Zeitpunkt. Leiterin Diana Weidhase hatte sich bereits Sorgen gemacht, wie sie die benötigten 2000 Euro für einen neuen Matscheplatz aufbringen sollte. „Der Anruf von Christoph Jankl war wirklich rettend für unser Projekt“, berichtet sie erleichtert. Die Kita Seepferdchen wird derzeit von 85 Kindern besucht und hat Kapazitäten für insgesamt 96 Kinder.

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Landwirtschaftlicher Hintergrund der Spendenaktion

Die Schwarzer Landprodukte e.G. baut auf ihren Feldern verschiedene landwirtschaftliche Produkte an:

  • Sonnenblumen
  • Raps
  • Weizen
  • Gerste
  • Körnermais
  • Erbsen

Christoph Jankl, der gebürtige Österreicher, berichtet von den aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft: „Wir verkaufen unsere Produkte oft unter dem Erzeugerpreis, was unter anderem an den hohen Dieselkosten und fehlendem Dünger liegt.“ Trotz dieser wirtschaftlichen Schwierigkeiten wollte er die Kitas unterstützen: „Auch Kindertagesstätten haben oft nur begrenzte finanzielle Mittel, deshalb war mir diese Hilfe besonders wichtig.“

Die Spenden stammen aus dem Verkauf von Sonnenblumen und verwandeln sich so direkt in Spiel- und Lernfreude für die jüngsten Bürger von Mirow. Diese großzügige Gabe zeigt, wie lokales Engagement und landwirtschaftliche Initiative positive Veränderungen in der Gemeinschaft bewirken können.

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