Buga 2035 in Dessau: Zweite Innovationswerkstatt widmet sich städtischen Fugen und Zwischenräumen
Buga 2035 Dessau: Zweite Werkstatt zu städtischen Fugen

Vorbereitungen für Bundesgartenschau 2035 in Dessau-Rosslau laufen auf Hochtouren

Die Planungen für die Bundesgartenschau 2035 in Dessau-Rosslau nehmen konkrete Formen an. Am kommenden Freitag und Sonnabend, dem 17. und 18. April 2026, findet die zweite von insgesamt drei Innovationswerkstätten statt, bei der Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung der Großveranstaltung eingebunden werden.

Fugen-Werkstatt thematisiert urbane Verbindungsräume

Im Mittelpunkt der zweiten Werkstatt stehen die sogenannten städtischen Fugen – also Straßen, Wege und Zwischenräume, die als verbindende Elemente im Stadtgefüge fungieren. „Wir richten den Blick auf diese Räume als wichtige Verbindungselemente unserer Stadt“, erklärt die Stadtverwaltung Dessau-Rosslau. Die Werkstatt beschäftigt sich mit neuen Lösungsansätzen für verschiedene städtische Herausforderungen:

  • Umgang mit Leerstand und Brachflächen
  • Anpassung an veränderte soziale Strukturen
  • Anforderungen an moderne Mobilitätskonzepte
  • Gestaltung von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen im öffentlichen Raum

Bürgerbeteiligung und Expertenwissen vereint

Die Veranstaltung findet in der Georgenkirche statt und setzt auf aktive Bürgerbeteiligung. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit Fragen und Ideen einzubringen. Besondere Bedeutung erhalten dabei übergreifende Themen wie:

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  1. Teilhabe und demokratische Stadtentwicklung
  2. Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit
  3. Nachhaltiges Bauen und Ressourcenschonung
  4. Baukulturelle Qualität und ästhetische Stadtgestaltung

Die Werkstatt bietet zwei öffentliche Abendveranstaltungen an: Am Freitag von 19 bis 21.30 Uhr und am Sonnabend ab 17.30 Uhr. Diese Formate ermöglichen es auch Berufstätigen, sich an den Diskussionen zu beteiligen.

Drei Werkstätten zur umfassenden Vorbereitung

Die aktuelle Fugen-Werkstatt ist Teil einer dreiteiligen Workshop-Reihe zur Vorbereitung der Bundesgartenschau 2035. Die erste Innovationswerkstatt fand bereits im März statt und konzentrierte sich auf Park- und Landschaftsräume. Die dritte und letzte Werkstatt ist für den 5. und 6. Juni 2026 geplant und wird sich dem Thema Kommunikation widmen.

„Bei der dritten Werkstatt geht es darum, wie Bürger und Gäste die Bundesgartenschau in neun Jahren in unserer Doppelstadt erleben werden“, kündigt die Stadtverwaltung an. Damit schließt sich der Kreis von der räumlichen Gestaltung über die infrastrukturelle Planung bis hin zur Besucherkommunikation.

Die Bundesgartenschau 2035 verspricht nicht nur eine florale Großveranstaltung zu werden, sondern auch ein Impulsgeber für nachhaltige Stadtentwicklung in Dessau-Rosslau. Durch die frühzeitige Einbindung der Bürgerschaft sollen Lösungen entstehen, die langfristig die Lebensqualität in der Stadt verbessern und gleichzeitig den Anforderungen einer modernen Großveranstaltung gerecht werden.

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