Rostocks Bürgerdialog 'Viertelzeit' wächst weiter
Das innovative Beteiligungsformat 'Viertelzeit' in Rostock geht in die nächste Runde und wird deutlich ausgeweitet. Nach der erfolgreichen Pilotphase im vergangenen Jahr im Hansaviertel wird der direkte Dialog zwischen Bürgern, Ortsbeiräten und Stadtverwaltung nun auf weitere Stadtteile der Hansestadt ausgedehnt.
Neue Stadtteile kommen hinzu
Erstmals wird das Format in den Stadtteilen Evershagen und Schmarl erprobt, während im Hansaviertel bereits die zweite Auflage der 'Viertelzeit' stattfindet. Diese Ausweitung zeigt den Erfolg des Konzepts und das wachsende Interesse an direkter Bürgerbeteiligung vor Ort.
Termine und Themen der kommenden Veranstaltungen
Die erste 'Viertelzeit' startet am Mittwoch, 15. April, um 17 Uhr in Evershagen. Treffpunkt ist das Center Am Scharren. Während des etwa 90-minütigen Spaziergangs stehen folgende Themen im Mittelpunkt:
- Aufenthaltsqualität im Stadtteilzentrum
- Nahversorgung und Einkaufsmöglichkeiten
- Freizeitangebote für alle Altersgruppen
- Das Fischerdorf als Naherholungsraum
Am Freitag, 17. April, um 17.30 Uhr folgt die zweite 'Viertelzeit' im Hansaviertel. Startpunkt ist die Parkstraße/Ecke Ernst-Heydemann-Straße. Hier werden insbesondere diskutiert:
- Verkehrssicherheit und Mobilitätskonzepte
- Wohnsituation und bezahlbarer Wohnraum
- Nachtleben und abendliche Nutzung öffentlicher Räume
- Grünflächen und ihre multifunktionale Nutzung
Erstmals in Schmarl findet am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr eine 'Viertelzeit' statt. Treffpunkt ist das Stadtteilbegegnungszentrum Haus 12. Thematische Schwerpunkte sind hier:
- Stadtteilentwicklung und Zukunftsperspektiven
- Leerstehende Gebäude und ihre mögliche Nutzung
- Soziale Infrastruktur und Gemeinschaftseinrichtungen
- Kreative Projekte und kulturelle Initiativen im Quartier
Dialogorientiertes Format mit 'Plauderfragen'
Ein zentrales Element der 'Viertelzeit' sind sogenannte Plauderfragen, die den Austausch während der Rundgänge anregen und Gespräche zwischen allen Teilnehmern fördern sollen. Diese Methode ermöglicht einen persönlichen, dialogorientierten Austausch auf Augenhöhe und bringt Bürgerbeteiligung direkt in die Quartiere.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos und erfordert keine vorherige Anmeldung. Interessierte Bürger können einfach zum angegebenen Treffpunkt kommen und sich am Dialog beteiligen.
Die Ausweitung des Formats zeigt, dass die Stadt Rostock auf kontinuierliche Bürgerbeteiligung setzt und den direkten Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern als wichtiges Instrument der Stadtentwicklung versteht.



