Einstimmiger Beschluss: Westdorfer Ortschaftsrat befürwortet 350-Hektar-Gewerbegebiet bei Aschersleben
Der Ortschaftsrat Westdorf hat in einer Anhörung einstimmig die Stellungnahme der Stadt Aschersleben zum zweiten Entwurf der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplanes des Landes mit Umweltbericht gebilligt. Dieser Schritt markiert eine klare Unterstützung für die Planungen eines neuen interkommunalen Gewerbegebietes nördlich von Aschersleben.
Kein Gegenwind für das Großprojekt
Im Gegensatz zu mehreren anderen Ortschaftsräten, die zuvor Bedenken geäußert hatten, gab es in der Beratung des Westdorfer Gremiums keinerlei Widerstand gegen das Vorhaben. Ganz im Gegenteil: Die Mitglieder sprachen sich ausdrücklich für das Projekt aus.
Ratsmitglied Dietmar Jung warnte sogar davor, das in der Planung enthaltene, 350 Hektar große Industrie- und Gewerbegebiet zu zerreden. „Wir müssen jetzt handeln und nicht endlos diskutieren“, betonte Jung in der Sitzung. Seine Aussage unterstreicht die Dringlichkeit, die viele Ratsmitglieder in dieser Angelegenheit sehen.
Verkehrsanbindung als Schlüsselfaktor
Ein zentrales Argument für die Befürwortung des Gewerbegebietes ist die exzellente Verkehrsanbindung. Der Ortschaftsrat sieht die Nähe zur Autobahn 36 als entscheidenden Standortvorteil, der potenzielle Investoren anlocken und die wirtschaftliche Entwicklung der Region vorantreiben könnte.
Die geografische Lage ermöglicht eine schnelle Anbindung an überregionale Verkehrsnetze, was für Logistikunternehmen und produzierendes Gewerbe besonders attraktiv ist. Diese Infrastruktur könnte Aschersleben und Umgebung zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort machen.
Bedeutung für die regionale Entwicklung
Das geplante Gewerbegebiet ist Teil des Landesentwicklungsplanes, der langfristige Perspektiven für das Bundesland Sachsen-Anhalt skizziert. Die einstimmige Zustimmung des Westdorfer Ortschaftsrates signalisiert eine breite lokale Unterstützung für diese strategische Ausrichtung.
Experten erwarten, dass die Realisierung des Projektes zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen und die Steuereinnahmen der Kommune erhöhen wird. „Dies ist eine Chance, Aschersleben wieder nach vorne zu bringen“, kommentierte ein anonymes Ratsmitglied die Entscheidung.
Die nächsten Schritte umfassen nun die Feinplanung und die Einbindung weiterer kommunaler Gremien. Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen, bevor mit konkreten Bauarbeiten begonnen werden kann.



