Sprit, Prämien, öffentlicher Dienst – was sich im Mai 2026 ändert
Sprit, Prämien, öffentlicher Dienst – Mai 2026

Der Mai bringt zahlreiche Neuerungen für Verbraucher und Beschäftigte in Deutschland. Von sinkenden Spritpreisen über höhere Gehälter im öffentlichen Dienst bis hin zu erweiterten Gesundheitsuntersuchungen für Neugeborene – die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Höhere Gehälter im öffentlichen Dienst

Mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhalten mehr Geld. Die Gehälter steigen um 2,8 Prozent, wie es der Tarifabschluss des vergangenen Jahres vorsieht.

Erweitertes Neugeborenenscreening ab 15. Mai

Ab dem 15. Mai werden weitere Untersuchungen in das Neugeborenenscreening aufgenommen. Dazu gehören die Früherkennung eines Vitamin-B12-Mangels sowie der Stoffwechselerkrankungen Homocystinurie, Propionazidämie und Methylmalonazidurie. Ziel ist es, angeborene Stoffwechselerkrankungen sowie Störungen des Blut- und Immunsystems frühzeitig zu erkennen.

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Entlastung für Autofahrer

Ab dem 1. Mai werden Benzin und Diesel günstiger. Die Steuern auf Diesel und Benzin sinken um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter. Diese Maßnahme gilt bis Ende Juni. Hintergrund sind die stark gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Krieges, die trotz zwischenzeitlicher Rückgänge weiterhin über dem Vorkriegsniveau liegen.

Steuerfreie Krisenprämie in Aussicht

Als Reaktion auf die gestiegenen Kosten plant die Koalition eine steuerfreie Krisenprämie für Arbeitnehmer. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten eine Prämie von bis zu 1.000 Euro zahlen, die steuerfrei bleibt. Das Gesetz zur Änderung des Einkommensteuergesetzes hat den Bundestag bereits passiert und soll am 8. Mai den Bundesrat durchlaufen. Die Prämie gilt für Zahlungen in diesem Jahr bis zum 30. Juni 2027.

Neue Förderung für E-Autos

Wer ein Elektroauto neu zulässt, kann eine staatliche Förderung beantragen. Das Programm gilt rückwirkend für Zulassungen ab Jahresbeginn. Die Fördersummen liegen je nach Fahrzeugtyp und persönlichen Umständen zwischen 1.500 und 6.000 Euro. Allerdings gibt es Einkommensobergrenzen: Das Haushaltseinkommen darf 80.000 Euro pro Jahr nicht übersteigen, bei zwei Kindern liegt die Grenze bei 90.000 Euro. Das Bundesumweltministerium rechnet mit einem Start des Antragsportals im Mai.

Bundesweiter Mitmachtag am 23. Mai

Am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai, steht das Ehrenamt im Mittelpunkt. Ein bundesweiter Mitmachtag soll ehrenamtliches Engagement sichtbar machen und seine Bedeutung für die Demokratie würdigen. Initiator der Aktion ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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