Berge reduziert Wochenendmarkt auf vier Themenmärkte pro Jahr - Start mit Ostermarkt
Berge: Wochenendmarkt wird auf vier Themenmärkte reduziert

Wochenendmarkt in Berge wird auf vier saisonale Themenmärkte reduziert

Der Dorf- und Kulturverein „Leben in Berge“ hat eine bedeutende Veränderung für den regionalen Wochenendmarkt angekündigt. Während der Coronakrise ins Leben gerufen und ursprünglich von März bis November monatlich auf dem Dorf-Anger veranstaltet, wird das Konzept nun grundlegend überarbeitet. Statt der bisherigen regelmäßigen Termine wird es künftig nur noch vier thematische Märkte im Jahr geben, die jeweils den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter entsprechen.

Start mit Ostermarkt am 28. März

Den Auftakt der neuen Marktstrategie bildet der Ostermarkt am 28. März. Von 8 bis 14 Uhr werden auf dem Dorf-Anger regionale Händler ihre Waren präsentieren, darunter Fisch, Eier, Pflanzen sowie handwerkliche Osterdekorationen und Trödel. Eine Pflanzenbörse ergänzt das Angebot. „Bislang haben sich 42 Händler angemeldet“, berichtet Vereinsvorsitzende Susanne Scherfke-Weber, die zugleich Bürgermeisterin von Berge ist. Für die jüngsten Besucher ist eine Ostereiersuche geplant, die vom Osterhansen persönlich begleitet wird. Musikalische Unterstützung kommt von Leierkasten Hans aus Rheinsberg.

Hintergrund der Veränderung

Die Entscheidung zur Reduzierung der Markttage resultiert aus einer veränderten Besuchersituation. „Diese Märkte wurden sehr gut angenommen. Damit waren auch die Händler mit ihren regionalen Lebensmittelprodukten zufrieden. Aber wenn wir keine Themenmärkte hatten, waren die Händler mit ihrem Umsatz nicht zufrieden, weil auch nicht so viele Kunden kamen“, erklärt Scherfke-Weber. Der Verein reagiert damit auf rückläufige Kundenzahlen, die auch Händler aus dem angrenzenden Nachbarkreis Ludwigslust-Parchim betrafen.

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Neue Struktur und erweiterte Öffnungszeiten

Die vier verbleibenden Themenmärkte werden jeweils von 8 bis 14 Uhr stattfinden, im Gegensatz zu den bisherigen Markttagen, die nur bis 12 Uhr dauerten. „Wir hoffen, dass wir damit Händlern und Kunden entgegenkommen“, so die Vereinsvorsitzende abschließend. Diese Anpassung soll sowohl die Attraktivität für Besucher steigern als auch den Händlern bessere Umsatzmöglichkeiten bieten. Die Konzentration auf saisonale Höhepunkte soll die Qualität und Ausrichtung der Veranstaltungen stärken.

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