Prinzessinnen-Titel in der Schwebe: Expertin empfiehlt Beatrice und Eugenie klugen Verzicht
Die Verwicklungen von Andrew Mountbatten-Windsor in den Jeffrey-Epstein-Skandal haben im britischen Königshaus tiefe Spuren hinterlassen. Der ehemalige Prinz verlor nicht nur seine Titel und Privilegien, sondern auch die Gunst der Öffentlichkeit. Seine Ex-Frau Sarah Ferguson musste ebenfalls Konsequenzen für ihre Freundschaft zu dem Sexualstraftäter hinnehmen. Doch wie wirkt sich dieser historische Skandal auf die Zukunft der Töchter Beatrice (37) und Eugenie (35) aus? Eine prominente Royal-Expertin hat nun einen drastischen Ratschlag für die Prinzessinnen parat.
„Darauf verzichten“: Jennie Bonds klare Empfehlung
Jennie Bond, eine erfahrene Kennerin der Royals, äußerte sich im „Mirror“ zu der prekären Situation. Sie geht davon aus, dass König Charles seinen Nichten die Titel nicht aktiv entziehen würde, es sei denn, sie würden in Missbrauch ihrer Stellung verwickelt – wofür es derzeit keine Anhaltspunkte gebe. Dennoch betont Bond: „Dies ist für beide Frauen eine schwierige Zeit, und sie täten gut daran, sich zurückzuhalten und sich auf ihre Arbeit und ihr Familienleben zu konzentrieren.“
Die Expertin konkretisiert diesen Rat und bezieht sich direkt auf die Prinzessinnen-Titel der Schwestern. „Ich glaube nicht, dass eine von beiden jemals mit ihren Titeln geprahlt hat“, so Bond, „aber in manchen Kreisen hat es offensichtlich einen enormen Prestigewert, als Prinzessin bezeichnet zu werden. Ein solcher Titel öffnet Türen und schafft Kontakte, was sowohl Beatrice als auch Eugenie zu ihrem Vorteil genutzt haben.“
Distanz zum Namen York: Ein strategischer Schritt
Obwohl Bond den Prinzessinnen nicht vorwirft, bisherige Privilegien genossen zu haben, sieht sie nun eine Gelegenheit für einen klugen Rückzug. „Nun, da ihrem Vater seine Titel aberkannt wurden und ihre Mutter ihre nicht mehr führen darf, möchten sie vielleicht stillschweigend darauf verzichten, ihre eigenen Titel zu führen.“ Für die Expertin ist der Grund dafür eindeutig: Der Familienname York sei „mittlerweile so sehr in Verruf geraten“.
Bond empfiehlt den Schwestern, diese Verbindung zu brechen und stattdessen ihre Ehenamen zu führen. Eugenie heiratete 2018 Jack Brooksbank, während Beatrice 2020 mit Edoardo Mapelli Mozzi den Bund der Ehe einging. „Ich sehe keine Notwendigkeit, dass sie öffentlich darauf verzichten“, erklärt Bond, „aber es könnte klug sein, die Verbindung zum Namen York abzubrechen.“
Diese Empfehlung unterstreicht die anhaltenden Turbulenzen innerhalb der königlichen Familie. Während Beatrice und Eugenie bisher ihre Titel behalten durften, könnte der öffentliche Druck und der Wunsch nach einer klaren Distanzierung von den Skandalen ihrer Eltern sie zu diesem Schritt bewegen. Die Zukunft der Prinzessinnen bleibt somit ungewiss, doch Bonds Ratschlag deutet auf eine mögliche Lösung hin, die sowohl dem Ruf der Schwestern als auch der Stabilität des Königshauses dienen könnte.



