Königspython als Mitbewohner: 1,20 Meter lange Würgeschlange begeistert Familie in Prenzlau
Königspython als Mitbewohner: Würgeschlange begeistert Familie

Königspython als Mitbewohner: 1,20 Meter lange Würgeschlange begeistert Familie in Prenzlau

In der Uckermarkstadt Prenzlau lebt eine Familie mit einem ungewöhnlichen Haustier zusammen: einem Königspython, der stolze 1,20 Meter misst und einen Umfang von 15 Zentimetern aufweist. Stefan Uhlig, ein pensionierter Armaturenwerker, teilt seit zwei Jahrzehnten seine Wohnung mit der Würgeschlange, die er als genügsam und für Anfänger geeignet beschreibt.

Anspruchsloses Reptil mit einfachen Bedürfnissen

Der Königspython benötigt laut Uhlig nur wenig Pflege: „Sie braucht nicht viel. Ein bisschen Wasser und einmal im Monat eine Maus. Dann ist sie glücklich.“ Streng genommen handelt es sich um ein männliches Tier, da die Bezeichnung „Python“ maskulin ist. Ursprünglich war die Tochter Ariane in das Reptil verliebt, doch als sie schwanger wurde, entschieden die Eltern, den Python bei sich aufzunehmen, da sie eine Würgeschlange als ungeeignet für ein Babyumfeld ansahen.

Von der Schlangenangst zur fotografischen Leidenschaft

Obwohl Ehefrau Ute anfangs wenig begeistert war und bis heute eine unterschwellige Sorge hegt, dass die Schlange ausbrechen könnte, entwickelte Stefan Uhlig eine große Leidenschaft für das Tier. Als Hobbyfotograf nutzte er den Python als beliebtes Fotoobjekt, sogar mit Aktmodellen, die bereitwillig mit dem geschuppten Mitbewohner posierten. „Manche Damen waren erst zögerlich“, erinnert sich Uhlig lachend, doch sein Enkel Paul zeigte von Anfang an Begeisterung und ließ sich die Schlange in der Kita um den Hals legen.

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Herausforderungen bei der Fütterung und Zukunftsperspektiven

Eine Debatte entbrannte im Hause Uhlig, als die örtliche Zoohandlung den Vertrieb von Lebendfutter einstellte und auf Frostware umgestellt werden musste. Der Python verweigerte zunächst das gefrorene Futter, sodass Uhlig ihn nach Recherche in der Fachliteratur ein halbes Jahr hungern ließ, bis er schließlich die gefrosteten Ratten annahm. Seitdem werden die Nager in der Gefriertruhe neben Eiscreme und Rotkohl – mehrfach verpackt – aufbewahrt. Trotz der Harmonie planen die Uhligs, den Python abzugeben, da sie älter werden und das Reptil noch mindestens 20 Jahre Lebenserwartung hat. Interessenten können sich per E-Mail melden.

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