Simson-Doktor und Tochter laden zum Trödeln auf dem Land ein
In einem kleinen Dorf bei Brüssow in der Uckermark gibt es seit 39 Jahren eine Fachwerkstatt für Ost-Zwei- und Vierräder. Gegründet wurde sie einst von Kfz-Meister Wolfgang Hoge (62), der längst als Simson-Doktor bekannt ist. Inzwischen ist seine Tochter Maika in seine Fußstapfen getreten und unterstützt ihn bei der Pflege der Ost-Raritäten.
Gemeinsame Initiative mit dem Dorfverein
Anlässlich des fast runden Firmenjubiläums laden Wolfgang und Maika Hoge gemeinsam mit dem Dorfverein Wollschow-Menkin zu einem Straßenflohmarkt ein. Am Sonntag, dem 26. April, darf von 9 bis 14 Uhr an der Ortsdurchfahrt getrödelt werden. „Das gesamte Dorf räumt wieder auf, aber auch fremde Verkäufer können sich auf unserem Grundstück mit ihrem Angebot präsentieren“, versicherte Maika Hoge vorab.
Die Simson-Werkstatt öffnet natürlich auch ihre Pforten zum Stöbern und Entdecken. Alle Besucher dürften bereits aufs nächste Jahr gespannt sein, macht die junge Bastlerin, die vor einem Jahr Mama einer Tochter geworden ist, neugierig: „Dann wollen wir ganz groß unseren 40. feiern - mit Spielen, Fachgesprächen und kleinen Überraschungen.“
Eine Erfolgsgeschichte mit Tradition
Wolfgang Hoge ist seit 39 Jahren selbstständig und hat sich einen Ruf als Spezialist für Ost-Technik erarbeitet. Zu ihm kommt inzwischen auch schon die Jugend. Bei Simson, Schwalbe und Star macht ihm bis heute so schnell keiner etwas vor. Sein Ruf als begnadeter Tüftler und Bastler eilt ihm seit Jahrzehnten voraus.
Davon hatte der Wollschower gewiss nur träumen können, als er 1987 im Alter von 23 kurzentschlossen eine kleine Werkstatt auf dem väterlichen Hof eröffnet hatte. Bis heute holen sich Moped- und Autofahrer mit Ostfahrzeugtechnik gern beim Simson-Doktor einen Rat. Zum Glück ist Tochter Maika in seine Fußstapfen getreten, weshalb die Firmennachfolge nicht zum Problem werden wird.
2024 erst hatte Wolfgang Hoge seinen 60. Geburtstag mit Freunden, Kunden und Geschäftspartnern ganz groß begangen. Die Werkstatt bleibt somit ein familiengeführtes Unternehmen mit tiefen Wurzeln in der Region.



