Nach dem tödlichen Unfall an einer gesperrten Baustelle auf der Autobahn 13 hat die Polizei das Auto und den Führerschein des Fahrers beschlagnahmt. Ein Unfallgutachten von Sachverständigen wird erstellt, möglicherweise sei es auch notwendig, den Unfall noch einmal nachzustellen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd.
Unfallhergang
Am Dienstag war der 51-jährige Fahrer eines Sprinters „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ auf einer gesperrten Spur im Baustellenbereich zwischen Baruth und Staakow (Landkreis Dahme-Spree) unterwegs. Dabei erfasste er einen 38-jährigen Bauarbeiter, der mit Vermessungstätigkeiten in Richtung Dresden beschäftigt war.
Ermittlungen laufen
Im Bereich des Unfalls wird die Straße derzeit erneuert. Die Polizei untersucht nun, wie schnell der Fahrer genau war und warum er in dem gesperrten Bereich fuhr. Ein Drogen- und Alkoholtest wurde angeordnet. Unfallgutachter und das Amt für Arbeitsschutz sind eingeschaltet.
Der Bauarbeiter erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Autobahn war für mehrere Stunden in Richtung Dresden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.



