Wichtige A2 bei Dortmund tagelang gesperrt: 60 Kilometer Umleitung für Autofahrer
A2 bei Dortmund gesperrt: 60 km Umleitung für Autofahrer

Wichtige Autobahn in NRW tagelang gesperrt: 60 Kilometer Umleitung für Autofahrer

Eine der meistbefahrenen Autobahnen in Nordrhein-Westfalen muss für mehrere Tage vollständig gesperrt werden. Betroffen ist die A2 im östlichen Ruhrgebiet in Fahrtrichtung Hannover bei Dortmund. Grund für die umfangreiche Verkehrseinschränkung ist die dringend notwendige Sanierung einer Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal.

Umleitungsstrecke führt weiträumig um Dortmund

Die offizielle Umleitungsstrecke erstreckt sich über rund 60 Kilometer und führt den Verkehr weiträumig um das Dortmunder Stadtgebiet herum. Konkret wird der Verkehr über die A45 in südlicher Richtung bis zum Westhofener Kreuz und anschließend über die A1 wieder zurück zur A2 geleitet. Diese Umleitung tritt ab Donnerstag, dem 26. Februar, 21 Uhr in Kraft.

Brückensanierung zur Verlängerung der Nutzungsdauer

Die Autobahn GmbH des Bundes teilt mit, dass die 1979 eingeweihte Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal, die eine Länge von 85 Metern aufweist, dringend verstärkt werden muss. „Durch die umfassende Sanierung soll die Nutzungsdauer des Bauwerks deutlich verlängert werden“, erklärt die Gesellschaft. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf den Abschnitt zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-Nordwest und Dortmund-Nordost.

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Zusätzliche innerstädtische Verkehrsmaßnahmen

Neben der Hauptumleitung werden auch innerstädtische Alternativrouten eingerichtet:

  • Umleitungen ab dem Kreuz Castrop-Rauxel-Ost (A42/A45)
  • Sperrung der Auffahrt Dortmund-Bodelschwingh zur A42
  • Sperrung der Ausfahrt Dortmund-Mengede in Fahrtrichtung Hannover
Diese Maßnahmen dienen laut Autobahn GmbH dazu, den Verkehr in der Baustellenregion zu entzerren und Staus zu minimieren.

Geplante Fertigstellung Anfang März

Die Bauarbeiten sollen planmäßig am Montag, dem 2. März, abgeschlossen sein. Ab 5 Uhr morgens kann dann der Verkehr auf der A2 in Richtung Hannover wieder uneingeschränkt rollen. Autofahrer müssen sich in der Zwischenzeit auf erhebliche Umwege und verlängerte Fahrzeiten einstellen.

Die Sperrung betrifft eine der wichtigsten Verkehrsadern im Ruhrgebiet und wird voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufs- und Lieferverkehr führen. Die Autobahn GmbH empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, alternative Routen zu prüfen und zusätzliche Fahrzeit einzuplanen.

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