Massive Geschwindigkeitskontrollen auf A20: 310 Raser erwischt - 34 Fahrverbote drohen
A20-Kontrolle: 310 Raser, 34 Fahrverbote bei Pasewalk (23.03.2026)

Massive Geschwindigkeitskontrollen auf A20 bei Pasewalk

Bei einer großangelegten Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn 20 bei Pasewalk hat die Polizei am vergangenen Sonntag alarmierende Ergebnisse dokumentiert. Auf der Ueckertalbrücke wurden innerhalb von zehn Stunden insgesamt 310 Fahrer als Raser identifiziert, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten hatten.

Jedes fünfte Fahrzeug zu schnell unterwegs

Die Beamten maßen die Geschwindigkeit von exakt 1.575 Fahrzeugen zwischen 8 und 18 Uhr. Erschreckend ist die Quote: jedes fünfte kontrollierte Auto war zu schnell auf der Brückenstrecke unterwegs, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gilt. Gegen alle 310 Verkehrssünder wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Konsequenzen für die Raser

Die Polizei teilte mit, dass 34 der erfassten Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die Verfahren gliedern sich in:

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  • 168 Bußgeldverfahren
  • 142 Verwarngeldverfahren

Der Spitzenreiter unter den Rasern war mit etwa 175 km/h unterwegs – fast 100 km/h über dem erlaubten Limit. Ihm drohen nun:

  1. Drei Monate Fahrverbot
  2. Ein Bußgeld von 740 Euro
  3. Zwei Punkte in Flensburg

Die weiteren 33 Fahrer, die ebenfalls Fahrverbote erhalten, müssen mit mindestens 350 Euro Bußgeld und zwei Punkten rechnen.

Polizei warnt eindringlich vor Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um nochmals alle Autofahrer zu sensibilisieren. „Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr“, betonten die Beamten. Besonders bei nassen Straßenverhältnissen stelle eine nicht angepasste Geschwindigkeit ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko dar.

Die Kontrollaktion auf der A20 zeigt deutlich, dass trotz wiederholter Warnungen und Aufklärungskampagnen viele Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht ernst nehmen. Die nun verhängten Fahrverbote und hohen Bußgelder sollen als abschreckendes Signal wirken und für mehr Sicherheit auf den Autobahnen Mecklenburg-Vorpommerns sorgen.

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