Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, ereigneten sich innerhalb von nur zehn Minuten zwei Verkehrsunfälle auf der A20 in Nordwestmecklenburg. Die Polizei musste sowohl bei Wismar als auch bei Grevesmühlen ausrücken. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 30.000 Euro.
Erster Unfall am Autobahnkreuz Wismar
Gegen 12.30 Uhr verlor eine 76-jährige Fahrerin eines Opel aus bislang ungeklärter Ursache in einem Kurvenbereich die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Verkehrszeichen sowie mehrere Leitpfosten und rutschte anschließend eine Böschung hinunter. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie umgehend ins Wismarer Hanse-Klinikum. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Sachschaden an dem Fahrzeug sowie an den beschädigten Verkehrseinrichtungen wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Zweiter Unfall nahe Grevesmühlen
Nur etwa zehn Minuten später, gegen 12.40 Uhr, kam es zu einem weiteren Zusammenstoß im Bereich der Anschlussstelle Grevesmühlen. Ein BMW-Fahrer wollte von der Landesstraße 03 kommend auf die Autobahn in Richtung Lübeck abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Dacia. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Glücklicherweise blieben die Insassen beider Autos unverletzt. Nach einer kurzen Unfallaufnahme konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Der geschätzte Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. André Falke von der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock bestätigte die Angaben.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden.



