A24 bei Hagenow: Vollsperrung dauert länger als geplant
Autofahrer auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung A24 zwischen Berlin und Hamburg müssen sich erneut auf erhebliche Behinderungen einstellen. Die Autobahn GmbH des Bundes hat für Mittwoch eine Vollsperrung des rund 17 Kilometer langen Abschnitts zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin angeordnet. Grund sind dringende Reparaturen von Frostschäden, die durch die anhaltenden Minustemperaturen der vergangenen Wochen entstanden sind.
Ursprünglicher Zeitplan nicht eingehalten
Die Vollsperrung sollte ursprünglich von 9 Uhr bis 15 Uhr andauern, musste jedoch am Mittwochnachmittag bis 17.30 Uhr verlängert werden. Als Grund für die Verzögerung nannte die Autobahn GmbH den Ausfall mehrerer Baumaschinen der beauftragten Baufirma. Die Maßnahme betrifft beide Fahrtrichtungen gleichermaßen, eine ausgeschilderte Umleitung leitet den Verkehr um den gesperrten Bereich herum.
Die Frostschäden haben auf der Fahrbahn sowohl kleinere als auch größere Schlaglöcher verursacht, die eine unmittelbare Instandsetzung erforderlich machen. Ein Sprecher der Autobahn GmbH erklärte, dass der Abschnitt seit Jahresbeginn durch zwei parallel laufende Baustellen stark belastet wird. An zwei maroden Brücken finden Abriss- und Neubauarbeiten statt, wodurch der Verkehr bereits seit Januar einspurig vorbeigeleitet wird.
Zusammenhang mit laufenden Brückenarbeiten
Diese einspurige Verkehrsführung belastet die Fahrbahn zusätzlich und beschleunigt den Verschleiß. Die aktuellen Reparaturarbeiten dienen daher nicht nur der Beseitigung der Frostschäden, sondern auch der Erneuerung der stark abgenutzten Fahrbahnmarkierungen im Baustellenbereich. Die Autobahn GmbH betonte, dass alle Maßnahmen bis Ende Juni abgeschlossen sein sollen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu gewährleisten.
Der Abschnitt der A24 im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist bereits mehrfach in diesem Jahr voll gesperrt gewesen. Die Kombination aus Brückenbauarbeiten und nun notwendigen Frostschadensanierungen stellt eine besondere Herausforderung für die Verkehrsplanung dar. Autofahrer werden gebeten, sich auf weiterhin mögliche Verkehrsbehinderungen einzustellen und alternative Routen in Betracht zu ziehen.



