Mehr Panneneinsätze in Thüringen: ADAC-Statistik zeigt deutlichen Anstieg
Die Pannenhelfer des ADAC waren im Jahr 2025 auf Thüringens Straßen deutlich häufiger im Einsatz als noch im Vorjahr. Nach aktuellen Zahlen des Automobilclubs rückten die Helfer zu insgesamt rund 54.600 Einsätzen aus, was einem Zuwachs von knapp 1.300 Fällen gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Defekte Autobatterien dominieren die Pannenursachen
Mit deutlichem Abstand führten defekte Autobatterien die Statistik der Pannenursachen an. Ganze 45,4 Prozent aller Einsätze waren auf Probleme mit der Fahrzeugbatterie zurückzuführen. Auf Platz zwei landeten Schwierigkeiten mit dem Motor und dem Motormanagement, die für 22,8 Prozent der Pannen verantwortlich waren.
E-Auto-Pannen nehmen bundesweit deutlich zu
„Mit der steigenden Zahl und dem zunehmenden Alter der Elektroautos steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen“, erklärte der ADAC. Bundesweit wurde der Pannendienst im vergangenen Jahr über 50.000 Mal aufgrund von Problemen mit Elektrofahrzeugen gerufen. Dies entspricht einem bemerkenswerten Zuwachs von rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Fahrradpannenhilfe verzeichnet ebenfalls deutliches Plus
Ein ähnlich starkes Wachstum von 15 Prozent verzeichnete die Fahrradpannenhilfe des ADAC in ganz Deutschland. Bei fast drei Vierteln aller Fahrradeinsätze war ein defekter Reifen der Grund für den Hilferuf. In Thüringen allein fuhr der ADAC zu 183 Einsätzen wegen Fahrradpannen aus.
Die Zahlen verdeutlichen, dass der Pannendienst in Thüringen wie auch bundesweit vor neuen Herausforderungen steht. Während traditionelle Probleme wie Batterie- und Motorpannen weiterhin dominieren, gewinnen neue Mobilitätsformen wie Elektroautos und Fahrräder zunehmend an Bedeutung in der Pannenstatistik.



