Anklam: Letzte große Kreuzung wird zum Kreisverkehr - Vollsperrung für Monate
Anklam: Letzte große Kreuzung wird zum Kreisverkehr

Anklam: Letzte große Kreuzung wird zum Kreisverkehr umgestaltet

Die Stadt Anklam steht vor einer bedeutenden Verkehrsumgestaltung: Die letzte große, ampelgeregelte Straßenkreuzung im Stadtgebiet wird in einen modernen Kreisverkehr umgewandelt. Dieser Schritt markiert das Ende einer Ära für den städtischen Verkehr und bringt erhebliche Veränderungen für alle Verkehrsteilnehmer mit sich.

Vollsperrung ab März mit weitreichenden Folgen

Ab Mittwoch, dem 4. März 2026, wird der Kreuzungsbereich, an dem die Pasewalker Allee, die Hospitalstraße und die Ossietzkystraße aufeinandertreffen, vollständig gesperrt. Diese Maßnahme ist notwendig, um die umfangreichen Bauarbeiten für den neuen Kreisverkehr durchführen zu können. Die Stadtverwaltung betont, dass das primäre Ziel die Verbesserung des Verkehrsflusses und die nachhaltige Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer ist.

Die Bauarbeiten werden nach aktueller Planung bis Ende Dezember 2026 andauern. Während dieser gesamten Zeit müssen sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger auf erhebliche Einschränkungen und Umleitungen einstellen. Die Stadt hat bereits im gesamten Stadtgebiet, beispielsweise in Höhe des Bahnhofs, entsprechende Umleitungshinweise ausgeschildert.

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Umleitungen und Alternativrouten für verschiedene Verkehrsteilnehmer

Für die verschiedenen Verkehrsgruppen wurden spezifische Lösungen entwickelt:

  • Fußgänger können die Baustelle überqueren, indem sie von der Hospitalstraße durch die Grünanlage in die Pasewalker Allee gelangen.
  • Radfahrer haben die Möglichkeit, den Baustellenbereich weiträumig über den Gummiweg und die Erich-Mühsam-Straße zu umfahren.
  • Autofahrer stehen zwei Hauptumleitungsstrecken zur Verfügung:
    1. Über die Bluthsluster Straße und den Lilienthalring
    2. Über den Stadtwald und die dortige Siedlung

Zusätzlich bietet sich für viele Verkehrsteilnehmer die Umgehungsstraße als praktische Alternative an, um über eine der anderen stadteinwärts führenden Strecken in die Peenestadt zu gelangen. Die Stadt warnt jedoch ausdrücklich, dass in jedem Fall mit deutlich längeren Fahrtzeiten gerechnet werden muss.

Besondere Regelungen für Anwohner und Geschäfte

Trotz der umfassenden Sperrungen wurden spezielle Vorkehrungen getroffen:

  • Die Einfahrt auf den Parkplatz des Norma-Supermarktes bleibt während der gesamten Bauphase gewährleistet.
  • Alle Anwohner, die in der Siedlung rund um die Ossietzkystraße leben, erreichen ihre Häuser über den Kleinbahnweg als spezielle Umfahrungsstrecke.

Diese letzte große Verkehrsumgestaltung in Anklam stellt einen wichtigen Schritt in der städtischen Verkehrsentwicklung dar. Während die monatelangen Bauarbeiten und Sperrungen erhebliche Herausforderungen mit sich bringen, verspricht der fertige Kreisverkehr langfristige Vorteile für die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss in der gesamten Region.

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